50 Jahre Wertachtal-Werkstätten – Eine Erfolgsgeschichte

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Die Wertachtal-Werkstätten stehen kurz vor ihrem 50-jährigen Jubiläum und haben sich in dieser Zeit zu einem inklusiven Unternehmen entwickelt. Sie bieten Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen Arbeitsmöglichkeiten und verschiedene Produkte und Dienstleistungen an. Obwohl die Werkstätten Kritik erfahren, betont der Vorsitzende Wolfgang Neumaier ihre Bedeutung und ihre Bereitschaft, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Die Nachfrage nach ihren Dienstleistungen ist gestiegen, doch Neumaier erwartet, dass sich die Situation in Zukunft ändern wird. Zum Jubiläum haben die Wertachtal-Werkstätten ein vielfältiges Programm geplant, um ihre Arbeit zu feiern und zu würdigen.
Die Wertachtal-Werkstätten stehen kurz vor einem bemerkenswerten Jubiläum, das nicht nur auf 50 Jahre erfolgreiche Arbeit, sondern auch auf eine Entwicklung hin zur Inklusion von Menschen mit und ohne geistige, seelische oder körperliche Beeinträchtigungen hinweist.

Morgen wird mit Stolz das 50-jährige Bestehen gefeiert, während der Standort in Füssen bereits auf 10 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblickt. Die Wertachtal-Werkstätten sind eine Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren und haben eine entscheidende Rolle bei der Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen gespielt, indem sie Produkte und Dienstleistungen in verschiedenen Industriezweigen anbieten.

Wolfgang Neumaier, der erste Vorsitzende der Lebenshilfe Ostallgäu/Kaufbeuren und somit auch der Vorsitzende der Tochtergesellschaft Wertachtal-Werkstätten, erinnert sich an eine prägende Zeit vor 50 Jahren: „Man muss sich mal vorstellen, dass damals für behinderte Menschen gar keine Möglichkeit bestand, im Berufsleben irgendwie Fuß zu fassen. Die erwachsenen Menschen mussten ihr Leben fristen, aber es gab keine Arbeitsmöglichkeiten. Die Gründung der Werkstätten war daher von immenser Bedeutung, da sie erstmals Menschen mit Beeinträchtigungen die Chance boten, am Arbeitsleben teilzunehmen, ein erfülltes Leben zu führen und das Gefühl zu haben, auch etwas für die Gesellschaft beitragen zu können.“

In den vergangenen fünf Jahrzehnten haben sich die Wertachtal-Werkstätten kontinuierlich weiterentwickelt, um den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden, die in ihren Einrichtungen arbeiten. Heute bieten sie ein breites Spektrum an Dienstleistungen und Produkten, die von der Industrie geschätzt werden. Dennoch sind Werkstätten wie diese in der Kritik, da sie von einigen nicht als inklusiv angesehen werden. Neumaier nimmt die Kritik ernst, betont jedoch, dass sie oft überzogen sei. Er ist der Meinung, dass die Werkstätten sich den neuen Herausforderungen stellen und sich neu positionieren müssen, um weiterhin eine wichtige Rolle in der Gesellschaft zu spielen.

Die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Wertachtal-Werkstätten ist gestiegen, was zeigt, dass ihr Engagement und ihre Qualität geschätzt werden. Dennoch erwartet Neumaier, dass sich die Situation in Zukunft verändern wird. „Menschen mit Beeinträchtigungen haben heute mehr Chancen, auch außerhalb der Werkstätten auf dem Arbeitsmarkt Arbeit zu finden“, sagt er. Unabhängig von dieser Entwicklung betont Neumaier nachdrücklich die Bedeutung der Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen. „Die Teilhabe am Arbeitsleben ist für Menschen mit Beeinträchtigungen genauso fundamental wie für alle anderen“.

Zum 50-jährigen Jubiläum haben die Wertachtal-Werkstätten ein vielfältiges Programm geplant, um ihre Arbeit zu feiern und zu würdigen. Dazu gehört ein Festakt mit zahlreichen Ehrengästen, Auftritte einer inklusiven Band, eine Kunstausstellung, kulinarische Genüsse und Gesprächsangebote für Kinder und Erwachsene. Diese Feierlichkeiten bieten nicht nur eine Gelegenheit, die vergangenen 50 Jahre zu reflektieren, sondern auch einen Ausblick auf die Zukunft, in der die Wertachtal-Werkstätten weiterhin eine wichtige Rolle in der Förderung von Inklusion und Arbeitsmöglichkeiten für alle Menschen spielen werden.

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