Angeblicher Hubschrauberabsturz im Bodensee löst Großeinsatz aus

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Am Sonntagnachmittag musste ein Hubschrauber auf dem Bodensee notlanden. Die Bregenzer Polizei wurde darüber informiert. Es wurde ein Hubschrauberabsturz vor der Bregenzer Achmündung gemeldet. Der Vorfall führte zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften. Zeugen vor Ort berichteten jedoch, dass der Hubschrauber in langsamem Sinkflug auf dem See gelandet sei und die Insassen unverletzt von Privatbooten gerettet wurden. Die beiden Insassen waren 25-Jährige aus Süddeutschland und planten, zum Flugplatz Weißenhorn bei Ulm zu fliegen. Der Tragschrauber wurde in einer Tiefe von 35 Metern gefunden und von der Feuerwehr geborgen. Die österreichische Wasserrettung und andere Institutionen waren am Einsatz beteiligt.
Montag, 10. Juli 2023

Am Sonntagnachmittag musste ein Traghubschrauber auf dem Bodensee notlanden. Der Bregenzer Polizei wurde daraufhin gegen 15 Uhr ein Hubschrauberabsturz vor der Bregenzer Achmündung in den Bodensee gemeldet.

Die Notlandung eines Hubschraubers im Bodensee bei Bregenz führte am Sonntagnachmittag zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften. Gegen 15 Uhr war der Landesleitzentrale der Polizei in Bregenz ein Hubschrauberabsturz am Bodensee gemeldet worden. Wasserpolizei, Feuerwehr und Wasserrettung fuhren sofort zum Unglücksort.

Zeugenbefragungen vor Ort ergaben ein etwas anderes Bild der Situation: Demnach sei ein Tragschrauber offensichtlich in langsamem Sinkflug auf dem Bodensee aufgeschlagen. Die Insassen wurden von Privatbooten unverletzt geortet.

Die beiden Insassen, zwei 25-Jährige aus Süddeutschland, starteten vom Flughafen Friedrichshafen und wollten zum Flugplatz Weißenhorn bei Ulm fliegen. Laut Angaben des Piloten sei es über dem Bodensee im Zuge eines Flugmanövers zu einem Leistungsverlust der Antriebsmaschine gekommen. Er habe daraufhin eine kontrollierte Notlandung auf dem Bodensee durchgeführt. Nach der Rettung der beiden unverletzten Männer durch Privatboote, sei der Tragschrauber gesunken.

Der 300 kg schwere Gyrocopter wurde durch Taucher der Wasserrettung in einer Wassertiefe von 35 m lokalisiert. Die Bootsmannschaft des Feuerwehrbootes „Föhn“ barg das Fluggerät und brachte es in den Hafen Hard. Weder die Staatsanwaltschaft Feldkirch noch die Luftfahrtbehörde „Austro Control“ ordnete eine Sicherstellung des Luftfahrzeuges an. Der Tragschrauber wurde am Abend an den deutschen Besitzer übergeben.

Am Einsatz beteiligt war die österreichische Wasserrettung mit 50 Personen, zwei Booten und drei Fahrzeugen, die Feuerwehr Hard mit zehn Personen, einem Boot und einem Fahrzeug, die Feuerwehr Bregenz Stadt mit zehn Personen und einem Boot, die Wasserpolizei Hard mit drei Beamten und einem Boot, die Polizeiinspektion Hard mit zwei Beamten und einem Fahrzeug, die Flugeinsatzstelle Hohenems mit zwei Beamten und einem Hubschrauber, die Wasserschutzpolizei Lindau mit zwei Beamten und einem Boot sowie die Wasserschutzpolizei Langenargen mit zwei Beamten und einem Boot.

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