Anrufbetrüger bringen 64-Jährige um Geld – Polizei warnt vor Masche

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Anrufbetrüger brachten eine 64-jährige Frau um einen mittleren dreistelligen Geldbetrag und einen 61-jährigen Mann um einen niedrigen vierstelligen Betrag, indem sie sich als Mitarbeiter eines Softwareunternehmens ausgaben. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und ermittelt in beiden Fällen. Die Opfer wurden durch gefälschte PC-Warnmeldungen oder Telefonanrufe dazu gebracht, persönliche Informationen preiszugeben oder Überweisungen zu tätigen. Es wird empfohlen, keine unaufgeforderten Kontakte anzunehmen, keine Service-Rufnummern anzurufen und keinerlei persönliche Daten preiszugeben. Im Falle eines Betrugs sollten Betroffene ihren Rechner vom Internet trennen, Passwörter ändern, Zahlungen überprüfen lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Die Polizei in Bayern warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche: Unbekannte geben sich am Telefon als Mitarbeiter eines Softwareunternehmens aus und versuchen so, an sensible Daten der Angerufenen zu gelangen. Bürgerinnen und Bürger sollten daher besonders vorsichtig sein und keine persönlichen Informationen am Telefon preisgeben. Wer einen Verdacht auf Betrug hat, sollte umgehend die örtliche Polizeidienststelle informieren.

Die Polizeipräsidium Schwaben Süd/West warnt vor betrügerischen Anrufen, bei denen Anrufbetrüger einer 64-Jährigen und einem 61-Jährigen Geld entlockt haben, indem sie sich als Mitarbeiter eines bekannten Softwareunternehmens ausgaben.

 

Aktuelle Fälle im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West

 

Die Polizeiinspektion Sonthofen ermittelt:

Eine 64-jährige Frau wurde Opfer eines Anrufbetrugs, bei dem sie dazu gebracht wurde, Bestätigungen am PC vorzunehmen, was dazu führte, dass ein mittlerer dreistelliger Geldbetrag abgebucht wurde. Die Polizei ermittelt noch in diesem Fall.

 

Die Polizeiinspektion Bad Wörishofen ermittelt:

Ein 61-jähriger Mann wurde durch einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters zu einem niedrigen vierstelligen Schaden verleitet. Der Mann wurde dazu gebracht, Guthabenkarten zu kaufen und die Codes zu übermitteln. Die Polizei ermittelt in diesem Fall.

 

Betrugsarten und Vorgehensweise

Professionelle Betrüger nutzen Warnhinweise auf dem PC der Opfer, um sie zur Kontaktaufnahme über eine Hotline zu bewegen. Durch Fernzugriff oder die Preisgabe persönlicher Daten gelingt es den Betrügern, Geldbeträge von den Opfern abzuziehen.

 

Tipps zum Schutz vor Betrug

  • Legen Sie unaufgeforderte Anrufe von angeblichen Mitarbeitern sofort auf.
  • Rufen Sie keine Service-Rufnummern bei angeblichen Warnmeldungen an.
  • Geben Sie niemals private Daten an unbekannte Personen weiter.
  • Gewähren Sie niemals unbekannten Anrufern Zugriff auf Ihren Rechner.

 

Reaktionen im Betrugsfall

  • Trennen Sie den Rechner vom Internet und ändern Sie betroffene Passwörter.
  • Lassen Sie den Rechner überprüfen und beraten Sie sich mit Ihrem Geldinstitut.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

 

Wichtig!

Sprechen Sie mit anderen über diese Betrugsmasche!

 

Kontakt für Medien: Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu), Rufnummer (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).

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