Ausstellung „Faszination Bergwald“ in Balderschwang im Allgäu

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Seit einigen Tagen ist in der Gemeinde Balderschwang die Ausstellung „Faszination Bergwald“ zu sehen. Sie präsentiert die Vielfalt des Bergwaldes und seine Funktionen. Balderschwang wurde als Standort gewählt, da hier die verschiedenen Funktionen des Waldes gut erkennbar sind. Die Ausstellung umfasst eine große Videoleinwand mit Bildern des Bergwaldes und Tieren, Pflanzen und Pilzen. Es gibt auch Ständer mit Bildern und Texten, die die verschiedenen Funktionen des Waldes erklären. Die Ausstellung ist für alle Altersgruppen geeignet. Morgen gibt es eine Führung mit dem Bergwald-Förster und Schutzwald-Sanierer Anton Specht, bei der Bereiche gezeigt werden, die normalerweise nicht zugänglich sind.
Seit einigen Tagen ist in der Gemeinde Balderschwang die Ausstellung „Faszination Bergwald“ zu bewundern. Diese Ausstellung der Allgäuer Bergwaldoffensive präsentiert die Vielfalt des Bergwaldes, seine Lebensräume und seine wichtigen Funktionen, einschließlich seiner Rolle als Lieferant für den nachwachsenden Rohstoff Holz.

Simon Östreicher vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten in Immenstadt, erzählt uns mehr über den Hintergrund dieser Ausstellung.

Herr Östreicher, Was ist der Hintergrund zu dieser Ausstellung?

Simon Östreicher: Ja, wenn man das Wort „Wald“ hört, denkt man oft an beeindruckende Bilder. Besonders im Herbst, wenn die Laubbäume in den Bergen bunt werden, ist das ein wunderbarer Anblick. Wir betrachten den Wald meist jedoch nur als Teil der Landschaft. Oft nehmen wir seine vielfältigen Funktionen gar nicht richtig wahr.

Warum wurde Balderschwang als Standort für die Ausstellung ausgewählt?

Simon Östreicher: Wir haben uns für Balderschwang entschieden, weil die verschiedenen Funktionen des Waldes hier besonders deutlich werden. Wenn man unten im Dorf steht und den Hang hinaufblickt, sieht man nicht nur Bergwald, sondern auch Alpflächen. Der Wald schützt das Dorf vor Lawinen, Steinschlag, Rutschungen und Murenabgängen. Diese wichtige Schutzfunktion lässt sich im Allgäu wohl nirgendwo besser erkennen als in Balderschwang.

Was genau gibt es in der Ausstellung zu sehen?

Simon Östreicher: Der Hauptbestandteil der Ausstellung ist unser multi picture. Auf dieser großen Videoleinwand werden verschiedene Bilder des Bergwaldes, aber auch von Tieren, Pflanzen und Pilzen des Waldes gezeigt. Ergänzt wird dies durch viereckige Ständer, auf denen Bilder und Texte die verschiedenen Funktionen des Waldes erklären.

Ist die Ausstellung auch für Kinder oder jüngere Besucher geeignet?

Simon Östreicher: Wir haben die Ausstellung bewusst so gestaltet, dass sie für alle Altersgruppen interessant ist. Daher verwenden wir viele Bilder, insbesondere auf dem multi picture, auf dem Videosequenzen gezeigt werden. Das fasziniert Kinder immer, und die Texte sind so verfasst, dass sie auch für Kinder gut verständlich sind. Meine bisherige Erfahrung zeigt, dass Familien mit Kindern, aber auch ältere Besucher, stehenbleiben, um sich zu informieren. Die Ausstellung spricht eigentlich jeden an.

Anton Specht ist der zuständige Bergwald-Förster und Schutzwald-Sanierer für Balderschwang. Morgen, am Dienstag, wird er eine besondere Führung anbieten. Worum wird es dabei gehen?

Simon Östreicher: Also die ganze Fläche oberhalb von Dorf ist ein großes Schutzwand-Sanierungsgebiet, wo der Herr Specht unterschiedliche Sachen macht, um die Schutzfunktion für das Dorf Balderschwang aufrecht zu erhalten. Und der führt die Leute dann wirklich in Bereiche rein, wo man so als normaler Tagestourist nicht reinkommt. Man fährt da mit einem kleinen Bus nach oben hin und läuft quasi über verschiedene Steige den Weg runter und der Herr Specht macht da unterwegs immer wieder halt und erklärt, was da genau passiert.

Der Treffpunkt für die Führung ist morgen um 13:30 Uhr am Dorfhaus in Balderschwang. Die Tour dauert etwa 2,5 Stunden, daher ist geeignetes Schuhwerk unbedingt erforderlich.

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