„Auto mit Waffen und Munition gestoppt: Bundespolizei bei Füssen erfolgreich“

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Die Bundespolizei hat bei einer Kontrolle am Grenztunnel Füssen zwei italienischen Staatsangehörigen eine beträchtliche Menge illegaler Waffen und Munition abgenommen. Die Männer waren auf dem Weg zu einem Schießwettbewerb, hatten jedoch keinen Nachweis über den Transport der Waffen und Munition bei der zuständigen Waffenbehörde. Obwohl die Männer gültige europäische Feuerwaffenpässe für die mitgeführten Pistolen vorlegen konnten, wurden die Waffen beschlagnahmt, da der unsachgemäße Umgang mit den Waffen besorgniserregend war. Später konnten jedoch der Veranstalter und sein Rechtsanwalt die erforderlichen Nachweise für die legale Teilnahme der Sportschützen erbringen.

Donnerstag, 1. Juni 2023

Die Bundespolizei hat am vergangenen Freitag (26. Mai) am Grenztunnel Füssen eine Kontrolle durchgeführt und dabei zwei italienische Staatsangehörige gestoppt. Es wurde eine beträchtliche Menge an illegalen Waffen und Munition sichergestellt.



Die beiden Männer, ein 55-jähriger Fahrer und sein 38-jähriger Beifahrer, gaben an, auf dem Weg zu einem Schießwettbewerb zu sein. Bei der Durchsuchung ihres Fahrzeugs fanden die Beamten eine ungewöhnlich große Menge an Waffen und Munition. Unter dem Rücksitz befanden sich ein Munitionsbehälter und ein Rucksack mit insgesamt 1.200 Patronen. Des Weiteren wurden vier halbautomatische Pistolen in unverschlossenen Pistolentaschen und einfachen Stofftaschen im Rucksack gefunden.


Im Kofferraum des Fahrzeugs entdeckten die Beamten zudem 61 Packungen mit jeweils 1.000 Kugeln zur Herstellung von Patronen, was ein Gesamtgewicht von 488 Kilogramm ergab.


Obwohl die beiden Männer gültige europäische Feuerwaffenpässe für die mitgeführten Pistolen vorlegen konnten, hätten sie vor Reiseantritt einen Nachweis über den Transport der Waffen und Munition bei der zuständigen Waffenbehörde einholen müssen.


Da die Männer den angegebenen Zweck des Schießwettbewerbs nicht überzeugend belegen konnten und der unsachgemäße Umgang mit den Waffen besorgniserregend war, entschieden die Beamten, die gesamte Ladung sicherzustellen. Die beiden Männer durften ihre Reise fortsetzen, während das Landratsamt Ostallgäu über den Verdacht einer Ordnungswidrigkeit informiert wurde.


Später konnten der Veranstalter des Schießwettkampfs und sein Rechtsanwalt die erforderlichen Nachweise für die legale Teilnahme der Sportschützen erbringen.


Am Mittwochvormittag (31. Mai) erschienen die beiden Italiener mit Waffenkoffern bei der Bundespolizei in Kempten, um ihre Fracht ordnungsgemäß abzuholen und abzutransportieren.




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