Bayerisches Landeskriminalamt: Tag der vermissten Kinder

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Am „Tag der vermissten Kinder“ am 25. Mai betont das Bayerische Landeskriminalamt die schnelle und koordinierte Reaktion bei Vermisstenfällen von Kindern und Jugendlichen. Die Vermisstendienststelle des BLKA bündelt alle Fahndungen in Bayern und unterstützt gezielt die Polizeidienststellen. Kinder gelten als vermisst, wenn sie ihr gewohntes Umfeld verlassen haben. Die Polizei geht von Gefahr aus, bis etwas anderes ermittelt wird. Eltern und Betreuer sollten sofort die Polizei unter 110 anrufen. Die zentrale Vermisstenstelle des BLKA unterstützt die Ermittlungen und forscht kontinuierlich Hintergründe zu Vermisstenfällen. Aktuell sind in Bayern 371 Kinder unter 14 Jahren vermisst, wovon die meisten wieder wohlbehalten zurückkehren. Im vergangenen Jahr wurden 1059 Kinder vermisst und 993 Fälle aufgeklärt.

Die bayerische Polizei veranstaltet am 25. Mai den „Tag der verschwundenen Kinder“.

Der Tag der vermissten Kinder am 25. Mai rückt die Bedeutung einer schnellen und koordinierten Reaktion in Fällen von vermissten Kindern und Jugendlichen in den Fokus. Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) betont die zentrale Rolle der Vermisstendienststelle, die alle Fahndungen in Bayern bündelt und die Polizeidienststellen gezielt unterstützt.

Kinder und Jugendliche gelten als vermisst, sobald sie ihr gewohntes Umfeld verlassen haben und ihr Aufenthaltsort unbekannt ist. Die Polizei geht von einer potenziellen Gefahr aus und fordert Eltern, Angehörige, Betreuer, Lehrer dazu auf, bei Vermisstenfällen sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu kontaktieren. Die zuständigen Beamten nehmen die Vermisstenanzeige entgegen, starten möglicherweise eine Öffentlichkeitsfahndung und suchen aktiv nach dem Kind.

Die Vermisstenstelle des BLKA unterstützt die Ermittlungen und forscht fortlaufend nach Erkenntnissen zu den Vermisstenfällen. Auch bei der Identifizierung vermisster Personen werden sie unterstützt. Die zentral erfassten Vermisstenfälle in Bayern werden an andere Bundesländer und das Bundeskriminalamt weitergeleitet.

Derzeit sind 371 Kinder unter 14 Jahren in Bayern als vermisst gemeldet (Stand: 17. Mai 2024). Die meisten Fälle sind „Ausreißer“, die wieder zurückkommen. Ein Teil der Kinder wurde den Eltern oder dem Vormund entzogen. Einige vermisste Kinder sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die Bayern oft nur als Zwischenstation nutzen. Die Zahl der Kinder, bei denen ein Tötungsdelikt vermutet wird, ist gering.

Im vergangenen Jahr wurden 1059 Kinder vermisst, wovon 993 Fälle aufgeklärt wurden. Im Vergleich dazu wurden in 2022 1049 Fälle registriert, 966 konnten aufgeklärt werden.

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