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Begleithund für Annika aus Immenstadt

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Ein Herzenswunsch wurde wahr: Maja George aus Immenstadt und ihre Familie haben einen Begleithund für ihre autistische Tochter Annika bekommen. Mit Hilfe des deutschen Hundeprofis Martin Rütter wurde der Golden Retriever Chap zum Teil der Familie und unterstützt Annika im Alltag. Der Hund gibt ihr Sicherheit bei Panikattacken und hält bedrängende Menschen fern. Chap hat sich bereits gut eingelebt und eine enge Bindung zu Annika aufgebaut. Außerdem darf er sie bald auch in die Schule begleiten. Die Kosten für Chap wurden dank Spenden gedeckt und die Familie unterstützt den Verein VITA Assistenzhunde e.V., der Assistenzhunde für Menschen mit Einschränkungen ausbildet.
Es war ein langgehegter Wunsch von Maja George aus Immenstadt und ihrer Familie: Einen Begleithund für ihre Tochter Annika, die Autistin ist. Dank der Unterstützung des deutschen Hundeprofi Martin Rütter konnte dieser Wunsch nun erfüllt werden.

Seit einigen Wochen lebt der Golden Retriever Chap nun schon bei den Georges und unterstützt Annika in ihrem Alltag.

Maja, kannst du noch einmal kurz erklären, warum ein Begleithund für Annika so wichtig ist?

Maja: Der Chap soll ihr in vielen Alltagssituationen Sicherheit geben, insbesondere wenn sie eine Panikattacke hat. Er hat gelernt, diese zu erkennen und holt ihr dann ihr Stofftier aus dem Rucksack. Oder wenn die Menschen sie zu sehr bedrängen, stellt er sich dazwischen, um ein bisschen Abstand für sie zu gewinnen. Allein durch seine freundliche Art gibt er ihr im Alltag so viel Sicherheit und Freude. Es ist wirklich toll, das mit anzusehen.

Wie würdest du sagen, hat sich Chap jetzt schon eingelebt bei euch?

Maja: Total super. Er verträgt sich mit Milo, er verträgt sich mit den Katzen. Also ich finde, es läuft sehr gut.

Haben Annika und Chap schon eine enge Bindung aufgebaut?

Maja: Ja, total. Man merkt es auch, wenn wir rausgehen, wenn wir spazieren gehen. Wir gehen jetzt ganz viel gemeinsam spazieren und Chap hat Annika dabei immer im Auge, weiß immer, wo sie ist. Und wenn sie ihn mal testet und sich versteckt, dann dauert es nur Sekunden, bis er das merkt. Man sieht aber auch, dass er nicht in eine totale Panik verfällt, aber er sucht sie sofort und findet sie natürlich auch sehr schnell. Daher ist die Bindung schon da.

Wie sieht es aus mit der Begleitung von Annika und Chap in die Schule?

Maja: Es sieht sehr, sehr gut aus. Wir haben ihn schon in der Schule vorgestellt, beim Schulleiter und bei dem Klassenlehrer. Nächste Woche wird ein Treffen in der Klasse stattfinden und ab da darf Annika mit Chap dann in die Schule.

Ein anderer Punkt waren ja noch die Kosten. Du hast uns damals erklärt, wie teuer eigentlich so ein Begleithund ist – aufgrund seiner Ausbildung, etc. Ihr habt einen Spendenaufruf gestartet, was ist denn da so der Stand?

Maja: Durch eine freudige Wendung ist der Chap nun bezahlt. Von unserer Seite sind also die Kosten gedeckt. Wir würden uns natürlich freuen, wenn trotzdem viele Menschen den Verein unterstützen, damit noch viele Kinder oder Erwachsene die Chance auf einen Assistenzhund haben. Und umso mehr Spenden der Verein bekommt, der sich wirklich nur durch Spenden finanziert, umso mehr Menschen können unterstützt werden.

Können wir noch einmal kurz auf den Verein eingehen. Wie heißt der genau und was macht er?

Maja: Der Verein heißt VITA Assistenzhunde e.V. mit Sitz in Hümmerich in Reinland-Pfalz. Sie bilden speziell für Menschen mit Einschränkungen Assistenzhunde aus. Ich finde, dass man das unbedingt unterstützen sollte.

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Der “Allgäu Kompass” ist eine umfassende und informative Publikation, die sich auf die Region Allgäu in Deutschland konzentriert. Als Autor des “Allgäu Kompass” ist es meine Aufgabe, den Lesern aktuelle und relevante Neuigkeiten aus dem Allgäu zu liefern.

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