Bundespolizei hält 30 Migranten in Lindau fest

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Am Samstagabend nahm die Bundespolizei in Lindau zwei syrische Familien in Gewahrsam. Der Zugbegleiter eines EuroCity-Zuges hatte die Polizei verständigt, nachdem 17 Migranten ohne Ausweise kontrolliert wurden. Keiner hatte ein Zugticket und sie weigerten sich auszusteigen. Die Migranten wurden nach Österreich zurückgeschickt, kamen aber bald wieder mit einem Zug über die Grenze und stellten einen Asylantrag. Außerdem kontrollierte die Bundespolizei am Sonntagmorgen zwölf syrische Migranten in einem Fernreisebus. Auch sie hatten keine gültigen Aufenthaltstitel. Die Migranten wurden ebenfalls nach Österreich zurückgeschickt, außer einem Syrer, der einen Asylantrag stellte.

Montag, 25. September 2023

Lindauer Bundespolizisten nahmen am Samstagabend nach einer Zugankunft am Bahnhof Lindau-Reutin zwei syrische Familien in Gewahrsam. Der zuständige Zugbegleiter eines EuroCity-Zuges (Zürich-München) hatte vorab die Bundespolizei verständigt und angegeben, dass 17 offensichtlich ausweislose Migranten auf Höhe St. Gallen kontrolliert worden waren und ihnen anschließend die Weiterreise gestattet wurde.




Der Zugbegleiter gab außerdem an, dass keine der besagten Personen über ein Zugticket verfügte. Als das Bahnpersonal die Fahrgäste von der Weiterfahrt ausschließen wollte, weigerten sich die Migranten jedoch auszusteigen.


Es handelte sich eigenen Angaben zufolge um zwei Ehepaare mit insgesamt sieben und sechs Kindern im Alter von einem bis siebzehn Jahren.


Nach der Registrierung und Anzeigenbearbeitung wurden alle Migranten am Sonntagvormittag nach Österreich zurückgewiesen.


Allerdings hatten die Familien bereits am Sonntagabend erneut unerlaubt die Grenze überquert. Diesmal stellten sie ein Schutzersuchen und wurden an eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.


Am Sonntagmorgen kontrollierte eine Streife der Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) in einem Fernreisebus mit dem Routing Rom-Frankfurt am Main zwölf syrische Migranten im Alter von 12 bis 50 Jahren. Alle hatten zwar ihre Reisepässe dabei, jedoch nicht die notwendigen Aufenthaltstitel.


Auch ein 29-jähriger somalischer Staatsangehöriger befand sich unter den Busreisenden. Auch er konnte keine ausreichenden Reisedokumente für die Fahrt nach Deutschland vorweisen.


Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Migranten nach Österreich zurückgewiesen. Lediglich ein 32-jähriger Syrer, der ein Schutzersuchen stellte, wurde an das Anker-Zentrum weitergeleitet.


 




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