Burgentage im Allgäu und Außerfern: Bilanz gezogen

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Die „Burgentage Allgäu-Außerfern 2023“ waren ein großer Erfolg. Es gab viele Besucher, sowohl Einheimische als auch Gäste, die an den Vorträgen, Führungen und Burgexkursionen teilgenommen haben. Es wurden viele Fragen zu den Burgen und Schlössern im Allgäu beantwortet. Besonders bemerkenswert war die Einweihung einer neuen Motte in Haslach. Für die Zukunft ist geplant, weiterhin Burgentage zu veranstalten und auch das Westallgäu einzubeziehen. Es wird darüber beraten, ob schon im nächsten Jahr eine Fortsetzung stattfindet.
Burgentage Allgäu-Außerfern 2023 – eine erste Bilanz

Renate Carreé: „Ausgezeichnet! Wir hatten uns das wirklich nicht so vorgestellt, ehrlich gesagt, dass so viele Besucher kommen! Die Vorträge hatten im Durchschnitt etwa 50 Teilnehmer. Und 50 Teilnehmer sind wirklich viel! Egal in welchen Orten, wir waren überall verstreut, von Kaltental bis Sonthofen. Es gab viele Burgen, die man noch nicht kannte, das war das Spannende daran, und deshalb kamen auch so viele Besucher, die sagten: „Was!? Burgberg?“ oder „Fluhenstein? In Sonthofen? Unglaublich!“.

Wo ist die Mindelburg? Gab es in Burgberg tatsächlich eine Burg? Wer war schon mal auf dem Wolkenberg? Und wie viele Burgen und Schlösser gibt es im Allgäu? Es gab in den vergangenen zwei Wochen viele Antworten auf diese Fragen. Die ersten „Burgentage Allgäu-Außerfern 2023“ sind am Wochenende zu Ende gegangen – und waren ein großer Erfolg, sagt Renate Carreé vom Burgenverein Eisenberg und Koordinatorin der Burgenregion Allgäu-Außerfern. Besonders erfreulich dabei war:

Renate Carreé: „Was mich besonders gefreut hat, war, dass auch viele Einheimische gekommen sind. Die Leute aus Seeg haben die Burg Filseck besucht und die Mindelheimer waren plötzlich in Fils und haben eine Burgbesichtigung gemacht. Also das, was man eigentlich nicht so kennt. Alle sind gekommen, auch die Kinder, ein voller Erfolg! Wir hatten uns das wirklich nicht so vorgestellt, wir waren gespannt, was passiert, aber dass es so gut angenommen wird, hätten wir nicht gedacht.“

Zahlreiche Besucher haben an den vielen Vorträgen, Führungen und Burgexkursionen teilgenommen. Einige Veranstaltungen waren ausgebucht, von Kaltental bis Sonthofen oder von Altusried bis Reutte. Es gab genug Highlights.

Renate Carreé: „Zum Beispiel das Angebot auf dem Ritterspielplatz in Pfronten wurde sehr gut angenommen. Die Mindelburg, der Vortrag von Kulturamtsleiter Schädler, da waren glaube ich sogar 80 Personen dabei, also die neuesten Erkenntnisse über diese Burg. Es zieht wirklich an, das Thema Burgen ist ein Thema.“

Und wer hätte gedacht, dass zu den rund 40 Burg-Objekten noch eine weitere hinzukommt!?

Renate Carreé: „Das war ein weiteres Highlight, die Einweihung unserer dritten Motte in Haslach in der Nähe von Dietmannsried. Sie ist etwas ganz Besonderes, da sie noch so gut erhalten ist und wir sogar die Vorburg erkennen können, zumindest die Umrisse. Das ist wirklich toll.“

Für die Zukunft ist noch alles offen, sagt Renate Carree. Der Boden ist gelegt, jetzt muss darüber beraten werden, wie es mit den Burgentagen weitergeht und ob es schon im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben wird. Man hat das Ziel definitiv noch nicht erreicht. Schließlich fehlt noch das Westallgäu mit seinen Burgen….

Renate Carreé: „Genau, das Westallgäu war dieses Mal nicht dabei, aber das sind die nächsten Schritte, die folgen sollen. Wir schlafen nicht ein, es geht weiter.“

Egal wann, wir freuen uns schon jetzt auf eine Fortsetzung der „Burgentage Allgäu-Außerfern“, vielleicht sogar schon im kommenden Jahr….

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