Der frische Wind verabschiedet sich

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Thomas Nuber war 32 Jahre lang in der Lindauer Stadtverwaltung tätig. Zuletzt war er Rechnungsprüfer, musste jedoch aus gesundheitlichen Gründen in Altersteilzeit gehen. In einem Interview blickt er auf seine Zeit in der Verwaltung zurück. Dabei erinnert er sich an seinen ersten Tag und spricht über die Veränderungen in der Verwaltung. Außerdem nennt er die verschiedenen Positionen, die er in der Stadt Lindau innehatte. Nuber nennt die Zusammenarbeit mit Kollegen als das, was er am meisten vermissen wird, und spricht über die Freude und die Herausforderungen seiner Arbeit. Abschließend verrät er, dass er auch weiterhin Fahrrad fahren wird und gespannt ist, was das Leben noch für ihn bereithält.
32 Jahre lang war Thomas Nuber in der Stadtverwaltung Lindau tätig. Er hatte verschiedene Führungspositionen inne, war unter anderem Abteilungsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung, Amtsleiter für das Amt Bürgerdienste und Ordnungsverwaltung und zuletzt Leiter des Haupt- und Personalamtes. Aufgrund gesundheitlicher Gründe übergab er 2022 die Leitung an Tanja Bohnert. Thomas Nuber war auch Rechnungsprüfer der Stadt Lindau. Nun geht er in Altersteilzeit. Zum Abschied wurden ihm noch ein paar Fragen gestellt.

Thomas Nuber erinnert sich an seinen ersten Tag in der Stadtverwaltung Lindau. Vor 32 Jahren öffnete er in seinem Büro ein Fenster und eine Kollegin begrüßte ihn mit den Worten: „Gut, dass mit Ihnen hier frischer Wind reinkommt!“

In der Wahrnehmung von Thomas Nuber hat sich die Verwaltung seitdem verändert. Vieles ist unpersönlicher und schnelllebiger geworden und die Abwägungen sind komplexer geworden. Entscheidungen müssen heute viele Interessen und Befindlichkeiten berücksichtigen.

Thomas Nuber war 32 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen in der Stadtverwaltung Lindau tätig. Zuletzt war er Leiter des Rechnungsprüfungsamtes.

Nachdem er in seiner Zeit als Hauptamtsleiter wichtige Entscheidungen treffen musste, für die es kein Reißbrett gab, sagt Thomas Nuber, dass man Ruhe bewahren und Sicherheit ausstrahlen soll. Zudem empfiehlt er, abzuwägen und der Einschätzung anderer gut zuzuhören.

Die bewegendsten Momente für Thomas Nuber waren die Tagung Religions for Peace in Lindau, bei der Vertreter verschiedener Weltreligionen und Glaubensgruppen die Hoffnung ausstrahlten, dass friedliches Nebeneinander gelingen kann. Aber auch persönliche Schicksale haben ihn immer bewegt.

Thomas Nuber ist sich bewusst, dass es für die Stadt Lindau und die Verwaltung immer schwieriger wird, junge Menschen zu begeistern. Dennoch würde er die gleiche Laufbahn noch einmal einschlagen, da er sich weiterhin für das Gemeinwohl und seine liebenswerte Stadt engagieren möchte.

Im Rückblick würde Thomas Nuber sich mehr auf seine Verantwortung als Führungskraft gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konzentrieren und achtsamer sein, damit diese gesund bleiben.

Nach 32 Jahren ist Thomas Nuber nun in Altersteilzeit. Er wird weiterhin privat Fahrrad fahren und freut sich auf neue Stationen und Herausforderungen im Leben.

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