Die Allgäuer Genusstage beginnen!

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Über 100 Gastronomen, Landwirte und Verarbeiter aus dem Ost- und Unterallgäu nehmen an den Allgäuer Genusstagen teil. Diese bieten spezielle Genuss-Speisekarten an, auf denen man die Herkunft der regionalen Produkte sehen kann. Die Genusstage sollen die regionalen Wertschöpfungsketten stärken und neue Absatzwege schaffen. Es werden verschiedene Gerichte angeboten, wie z.B. Käsespatzen mit regionalen Zutaten wie Mehl aus der Kunstmühle Schmid und Rinderlende vom Metzger „Göppel“. Die Genusstage finden vom 25. September bis 8. Oktober statt und können auf der Webseite www.allgaeuer-genusstage.de eingesehen werden.
Ab heute dürfen wir uns auf eine köstliche Zeit freuen, wie wir sie im Allgäu wohl noch nie erlebt haben. Über 100 Gastronomen, Landwirte und handwerkliche Verarbeiter aus dem Ost- und Unterallgäu laden zu den Allgäuer Genusstagen ein und bieten die Möglichkeit, die Region kulinarisch zu entdecken. Die teilnehmenden Gastronomen zaubern besondere Gerichte aus regionalen Lebensmitteln. Die Produkte werden direkt aus der Region bezogen. Im Interview sprechen wir mit der Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker über die Allgäuer Genusstage und deren Hintergrund.

Zinnecker: Dieses Mal finden die Allgäuer Genusstage nicht nur im Ostallgäu, sondern auch im Unterallgäu statt. Es werden mehr regionale Produkte in der Gastronomie angeboten. Die Gastronomen, Landwirte und Verarbeiter arbeiten zusammen, um die regionalen Produkte in den teilnehmenden Gasthäusern im Ost- und Unterallgäu sowie in Kaufbeuren und Memmingen erlebbar zu machen.

Frage: Wie kam es zur Ausweitung? Bisher waren die Genusstage ja nur im OAL.

Zinnecker: Bei regionalen Produkten gelangen wir relativ schnell an die Landkreisgrenzen. Auch im Unterallgäu gibt es viele regionale Produkte. Wir arbeiten bereits übergreifend zusammen und haben ähnliche Zielsetzungen. Daher war es das Ziel, das Unterallgäu als ersten Schritt mit einzubeziehen. Langfristig möchten wir die Genusstage im ganzen Allgäu ausweiten können.

Frage: Was stellt man sich genau unter den Genusstagen vor? Was steht alles auf den Speisekarten?

Zinnecker: Die Gastronomen erstellen spezielle Genuss-Speisekarten und bieten besondere Schmankerl an. Auf den Speisekarten ist zu sehen, von welchem Erzeuger oder handwerklichen Verarbeitungsbetrieb in der Region die Produkte stammen. Der Schwerpunkt liegt darauf, dass man diese regionalen Produkte direkt in der Gastronomie entdecken kann. Das Ziel ist es, regionale Wertschöpfungsketten auszubauen und neue Absatzwege zu generieren. Die Genusstage bringen Erzeuger und Abnehmer zusammen und erreichen damit eine gute Wirkung.

Frage: Welche Gerichte dürfen auf keinen Fall fehlen und wie regional sind diese dann? Können Sie uns ein Beispiel nennen?

Zinnecker: Natürlich darf man sich auf Käsespätzle oder Krautkrapfen freuen, aber es gibt auch viele andere Angebote wie zum Beispiel das Allgäuer-Ratsherrensteak. Dieses wird mit Mehl aus der Kunstmühle Schmid in Buchloe und Rinderlende vom Metzger „Göppel“ aus Aitrang zubereitet. Die Eier stammen vom Hof „Glöck & Hartmann“ aus Bidingen. Das Ziel ist es, das Bewusstsein für die tollen regionalen Produkte zu schärfen.

Frage: Haben Sie ein persönliches Lieblingsgericht?

Zinnecker: Ich habe nicht unbedingt ein klassisches Lieblingsgericht, aber ich liebe zum Beispiel seltene Gerichte wie Krautkrapfen. Aber auch ein schönes Stück Fleisch oder Wild esse ich gerne. Auf den Genussspeisekarten finde ich viele leckere Dinge, die mich ansprechen. Im Prinzip könnte man im Ost- und Unterallgäu die Regionen kulinarisch erkunden.

Über 100 Gastronomen, Landwirte und Verarbeiter aus dem Ost- und Unterallgäu nehmen an den Allgäuer Genusstagen vom 25. September bis 8. Oktober teil. Unter www.allgaeuer-genusstage.de kann man bereits jetzt alle teilnehmenden Gasthäuser, Landwirte und handwerklichen Verarbeiter finden sowie weitere Informationen erhalten.

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