Drei Allgäuer Schulen erfolgreich im IHK-Wettbewerb

Facebook
Twitter
LinkedIn
Pinterest
Pocket
WhatsApp


Drei Allgäuer Schulen wurden bei einem Wettbewerb der IHK Schwaben unter den Top Ten platziert. Die Schulen arbeiten in Kooperation mit Unternehmen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Mittelschule Marktoberdorf, die Mittelschule Weiler und die Ludwig-Aurbacher-Mittelschule Türkheim haben erfolgreich am schwabenweiten Wettbewerb teilgenommen. Die Schulpartnerschaften ermöglichen den Schülern Einblicke in die Arbeitswelt und helfen ihnen bei der Berufsorientierung. Die IHK Schwaben hat das Projekt vor zehn Jahren gestartet und seither 380 Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen initiiert. Die Allgäuer Beispiele dienen als Vorbild für andere Schulen und Unternehmen.
Mittwoch, 2. August 2023

Beim schwabenweiten Wettbewerb zum zehnten Jubiläum des IHK-Projektes haben drei Kooperationen aus dem Allgäu den Sprung in die Top Ten geschafft. Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel – und das mit großem Erfolg: Drei IHK-Schulpartnerschaften zwischen weiterführenden Schulen im Allgäu und IHK-Unternehmen haben es bei einem schwabenweiten Wettbewerb der IHK Schwaben in die Top Ten geschafft. Die Mittelschule Marktoberdorf, die mit der Bau- und Umweltunternehmensgruppe Hubert Schmid zusammenarbeitet, die Mittelschule Weiler, die mehrere Kooperationspartner aus der Wirtschaft hat, und die Ludwig-Aurbacher-Mittelschule Türkheim, die mit der Tricor AG aus Bad Wörishofen zusammenarbeitet, gehören zu den besten Partnerschaften der gesamten Region.

„Die IHK-Schulpartnerschaften sind ein wunderbares Mittel, um Unternehmen und Schulen zusammenzubringen und aktiv gegen den Fachkräftemangel vorzugehen“, sagt Martin Döring, Vorsitzender des IHK-Berufsbildungsausschusses. Mit verschiedenen Aktionen und Projekten unterstützen die Unternehmen Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung, gewähren ihnen Einblicke in die Arbeitswelt und Berufsbilder und knüpfen frühzeitig Kontakte zu potenziellen Auszubildenden von morgen.

Ein Projekt mit Weitblick

„Die Einführung der IHK-Schulpartnerschaften lässt sich als weitsichtig beschreiben“, so Döring. Die erste Schulpartnerschaft wurde von der IHK Schwaben bereits im Jahr 2013 vermittelt. Seitdem sind über 380 Kooperationen entstanden. Im Allgäu gibt es 150 IHK-Schulpartnerschaften. Die IHK Schwaben ist dabei Wegbereiter, um IHK-Ausbildungsbetriebe aus Produktion, Handel und Dienstleistungen mit den weiterführenden Schulen zusammenzubringen.

Allgäuer Kooperationen als Vorbild für andere

Zum zehnjährigen Bestehen des Projektes hat die IHK Schwaben einen Wettbewerb ausgeschrieben, der mit bis zu 3000 Euro dotiert war. Die Geldpreise gingen an Kooperationen aus Nordschwaben und dem Wirtschaftsraum Augsburg. Die Allgäuer Kooperationen, die es unter die besten Zehn geschafft haben, setzen bei ihrer Zusammenarbeit vor allem auf praktische Berufsorientierung. „Werkstatt statt Klassenzimmer“ lautet beispielsweise das Motto an der Mittelschule Weiler. Mit dem Wettbewerb hat die IHK Schwaben nicht nur die besten Schulpartnerschaften in der Region identifiziert, sondern auch Best-Practice-Beispiele gesammelt, von denen andere Schulen und Unternehmen profitieren können. „Die IHK-Schulpartnerschaften sind ein Erfolgsmodell“, sagt Dr. Christian Fischer, Abteilungsleiter Ausbildung bei der IHK Schwaben. „Die ausgezeichneten Projekte stehen

1. August 2023

für eine Vielzahl von Schulen und Unternehmen, die sich mit großem Engagement in die Kooperationen einbringen. Wir freuen uns, wenn wir hoffentlich bald die 400. Schulpartnerschaft verkünden dürfen.“

Facebook
Twitter
LinkedIn
Pinterest
Pocket
WhatsApp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert