Ein Assistenzhund für Annika aus Immenstadt: Eine neue Unterstützung für Annika aus Immenstadt

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Die Immenstädterin Annika George, die autistisch ist, hat einen Begleithund namens Chap gefunden. Der Hund wurde von dem Verein VITA Assistenzhunde e.V. ausgebildet, auf den Martin Rütter sie aufmerksam gemacht hat. Annika und Chap sind bereits zusammen und machen große Fortschritte. Chap gibt ihr Sicherheit in schwierigen Situationen und kann ihr helfen, indem er beispielsweise Stressauslöser von ihr fernhält oder ihr Gegenstände aus dem Rucksack holt. Die Ausbildung eines Assistenzhundes ist jedoch sehr teuer und wird nicht von der Krankenkasse übernommen. Aus diesem Grund haben Annika und ihre Mutter eine Spendenaktion gestartet, um die Kosten zu decken und anderen Kindern die Möglichkeit zu geben, ebenfalls einen Assistenzhund zu bekommen.
Einige von euch kennen die beiden wahrscheinlich noch von ihrer Wette mit dem deutschen Hundeprofi Martin Rütter: Maja und Annika George aus Immenstadt. Aus der ganzen Sache ist nun aber etwas viel Größeres geworden: Denn Majas Tochter Annika ist Autistin, weshalb sie nach einem geeigneten Begleithund für sie gesucht haben. Eine Herzenssache – auch für Martin Rütter.

Deshalb hat Martin Rütter den Kontakt zum Verein VITA Assistenzhunde e.V. in Hümmerich, Rheinland-Pfalz, hergestellt. Dieser Verein ist darauf spezialisiert, Assistenzhunde für Menschen mit besonderen Bedürfnissen auszubilden. Dank dieser Verbindung konnte Annika einen Begleithund finden, der ihr im Alltag helfen soll. Der Assistenzhund, ein liebevoller Golden Retriever namens Chap, wird nun Annikas treuer Gefährte.

Die Zusammenführung zwischen Annika und Chap hat bereits begonnen und die Resultate sind erstaunlich. Maja berichtet: „Die Fortschritte, die sie jetzt schon im Leben macht, dank Chap, die sind gigantisch. Es ist wirklich wunderschön zu beobachten, wie viel Selbstständigkeit er ihr gibt, wie viel Selbstbewusstsein sie bekommt und welche Möglichkeiten sie dadurch hat. Das ist sogar viel mehr, als ich erwartet hatte.“

Ein Assistenzhund wie Chap spielt eine entscheidende Rolle im Leben von Annika. Seine bloße Anwesenheit gibt ihr ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Doch er kann noch mehr. In schwierigen Situationen erkennt Chap, dass Annika Hilfe benötigt. Er kann sich beispielsweise zwischen sie und mögliche Stressauslöser stellen, ihr emotionalen Beistand leisten oder sogar Gegenstände aus ihrem Rucksack holen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, und Chap wird so zu einem zuverlässigen Begleiter, der Annikas Lebensqualität erheblich steigert.

Derzeit befindet sich Chap noch in der Zusammenführungsphase mit Annika, aber sein Einzug in die Familie ist für Mitte Oktober geplant. Dies wird zweifellos ein freudiger Moment für Annika und ihre Familie sein, da sie darauf hoffen, dass Chap sogar mit Annika zur Schule gehen kann. Ein lang ersehnter Traum, der jedoch auch mit finanziellen Herausforderungen verbunden ist.

Die Ausbildung von Assistenzhunden ist äußerst kostenintensiv, und diese Kosten werden leider nicht von der Krankenkasse übernommen, außer bei blinden Menschen. Insgesamt belaufen sich die Ausbildungskosten auf etwa 58.000 Euro. Um diese finanzielle Belastung zu bewältigen und auch anderen Kindern die Möglichkeit zu geben, von einem Assistenzhund zu profitieren, haben Maja und Annika eine GoFundMe-Spendenaktion auf AllgäuKompass gestartet.

Zur Spendenaktion kommt ihr hier: [https://gofund.me/0a1d0037](https://gofund.me/0a1d0037)

Maja betont die Wichtigkeit der Unterstützung und sagt: „Es sollte jedes Kind die Chance haben, einen Assistenzhund zu bekommen, wenn es einen braucht.“ Jeder gespendete Betrag trägt dazu bei, Assistenzhunde für Kinder in Not auszubilden. Darüber hinaus kommt jedes zusätzliche gesammelte Geld dem Verein VITA Assistenzhunde e.V. zugute, um die Ausbildung weiterer Hunde für bedürftige Kinder zu finanzieren.

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