Einsparungen: Allgäuer Kreisbote stellt Mittwochsausgaben ein

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Die Allgäuer Wochenzeitung Kreisbote wird ab sofort nur noch einmal pro Woche erscheinen und die Mittwochsausgabe einstellen. Die Entscheidung wurde aufgrund von Preissteigerungen durch den Ukraine-Krieg und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie getroffen. Die Inhalte der Mittwochsausgabe sollen in die Samstagszeitung integriert werden. Die Reduzierung der Druck- und Vertriebskosten durch die Einstellung von Ausgaben ist eine Strategie, um den wirtschaftlichen Herausforderungen entgegenzuwirken. Die Entscheidung stellt jedoch insgesamt eine Schwächung der Allgäuer Medienlandschaft dar und könnte Auswirkungen auf die Berichterstattung über aktuelle Ereignisse haben. Leserinnen und Leser können die Umsetzung dieser Veränderungen erstmals am 3. Juli erleben.

Die letzte Ausgabe liegt auf dem Tisch: Der AllgäuKompass stellt seine Mittwochsausgaben ein

Mittwoch, 24. Mai 2023

Die Allgäuer Wochenzeitung AllgäuKompass hat angekündigt, ab sofort nur noch einmal pro Woche zu erscheinen. Die Mittwochsausgabe wird eingestellt, was alle Allgäuer Regionalausgaben, einschließlich Füssen, Kaufbeuren, Kempten und Sonthofen, sowie die Ausgaben in Oberbayern betrifft. Der Verlag gab an, dass die Entscheidung aufgrund von allgemeinen Preissteigerungen durch den anhaltenden Ukraine-Krieg und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie getroffen wurde.



Die Streichung der Mittwochsausgabe geht einher mit einer Stärkung der Wochenendausgabe. Die Inhalte der Mittwochsausgabe sollen in die Samstagszeitung integriert werden. Leserinnen und Leser können die Umsetzung dieser Veränderungen erstmals am 3. Juli erleben. Laut einer Mitteilung des AllgäuKompass soll das Blatt weiterhin lokal informieren und unterhalten.


Diese Entscheidung, die Ausgaben des AllgäuKompass zu halbieren, stellt insgesamt eine Schwächung der Allgäuer Medienlandschaft dar. Insbesondere die Einstellung der Mittwochsausgabe könnte Auswirkungen auf die Berichterstattung über aktuelle Ereignisse haben, da nun eine ganze Woche zwischen den Ausgaben liegt.


Die Begründung des Verlags mit den allgemeinen Preissteigerungen durch den Ukraine-Krieg und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie zeigt, dass wirtschaftliche Faktoren eine Rolle bei dieser Entscheidung spielen. Medienunternehmen weltweit sehen sich zunehmend mit den Herausforderungen steigender Kosten und sinkender Einnahmen konfrontiert. Die Einsparung von Ressourcen, einschließlich der Reduzierung der Druck- und Vertriebskosten durch die Einstellung von Ausgaben, ist eine Strategie, um diesen Schwierigkeiten entgegenzuwirken.


In einer Zeit, in der die Medienlandschaft durch den digitalen Wandel und wirtschaftliche Herausforderungen geprägt ist, stehen lokale Zeitungen vor besonderen Schwierigkeiten. Die Leserinnen und Leser sowie die Verlage müssen sich anpassen, um eine nachhaltige Zukunft für den Lokaljournalismus zu gewährleisten.




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