Erfolgreiche, mehrtägige Schleierfahndung der Grenzpolizei Lindau

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Im Rahmen einer mehrtägigen Schleierfahndung hat die Grenzpolizei Lindau verschiedene Straftaten im Bereich des Betäubungsmittelgesetzes und des Ausländerrechts aufgedeckt. Dabei wurden zwei pakistanische Staatsangehörige kontrolliert, von denen sich einer nicht ausreichend ausweisen konnte. Eine Überprüfung ergab, dass er mit geänderten Personalien in Deutschland gemeldet war. Zudem wurde bei zwei weiteren jungen Männern Ecstasy, Haschisch und Marihuana gefunden. Ein 28-jähriger Mann wurde unter dem Einfluss von Drogen am Steuer erwischt. Weitere Kontrollen führten zur Festnahme eines unerlaubt eingereisten Mannes, eines gesuchten Fahrers und eines Lkw-Fahrers, der wegen einer Unfallflucht gesucht wurde. Die Beamten informierten die zuständigen Behörden.

Dienstag, 8. August 2023

Im Rahmen der Schleierfahndung machten die Beamten der Grenzpolizei Lindau in der Zeit von Freitagabend bis Sonntag neben Delikten im Bereich des Betäubungsmittelgesetzes, dem Ausländerrecht, auch verschiedene Fahndungstreffer.



Samstagabend kontrollierten sie auf der Autobahn in einem i Pkw zwei pakistanische Staatsangehörige. Der Beifahrer konnte sich nicht ausreichend ausweisen, eine Überprüfung seiner Fingerabdrücke mittels eines mobilen Scanners führte zu einem Datenbestand in Deutschland mit geänderten Personalien. Die Beamten informierten die zuständige Ausländerbehörde über die Unstimmigkeit und den fehlenden Pass des Mannes. Zudem erstatteten die Beamten Strafanzeige. Kurz vor Mitternacht fand eine Zivilstreife bei einer Kontrolle von zwei jungen Männern Ecstasy, Haschisch und Marihuana. Die beiden 19 und 20 Jahre alten Männer waren mit zwei weiteren Bekannten mit der Bahn unterwegs und die Beamten überprüften sie am Bahnhof, stellten dort die Drogen sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Die vier Freunde setzten ihre Fahrt im Anschluss mit der Bahn fort. Am selben Abend zog eine weitere Streife der Grenzpolizei Lindau bei Lindau einen 28-jährigen Mann aus dem Verkehr. Dieser lenkte seinen Pkw unter dem Einfluss von Drogen über die Autobahn. Den Beamten fielen die drogentypischen Auffälligkeiten während der Kontrolle auf. Ein Drogenvortest verlief positiv, so dass eine Blutentnahme im Krankenhaus die Folge war. Die Weiterfahrt unterbanden die Beamten für die nächsten 24 Stunden. Auf den Mann warten neben einem Fahrverbot noch eine empfindliche Geldbuße und die Kosten für das Verfahren. Drei unterschiedliche Fahndungstreffer waren das Ergebnis von weiteren Kontrollen im Rahmen der Schleierfahndung. So stellten die Beamten am Freitag um kurz nach Mitternacht einen Mann fest, der unerlaubt nach Deutschland eingereist war. Er war drei Tage zuvor bereits unerlaubt nach Deutschland eingereist und wurde in der Folge zu der für ihn zuständigen Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Die einige Tage zuvor erfolgte Zurückschiebung nach Österreich hielt Tunesier nicht davon ab, erneut nach Deutschland zu kommen. Ebenfalls am Freitag überprüften die Beamten auf der Autobahn bei der Kontrolle einen Pkw-Fahrer. Der 44-Jährige wurde seit 2019 von der Staatanwaltschaft Stendal gesucht. Nach Befragung zu seiner Person und Überprüfung seiner Personalien und Angaben, wird die Justiz über die Kontrolle und seine Erreichbarkeit informiert. Am Sonntag früh stellte eine weitere Streife bei einem 46-jährigen Lkw-Fahrer aus Rumänien fest, dass er durch die Staatsanwaltschaft Wetzlar wegen einer Unfallflucht aus 2022 zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Auch hier erhoben die Beamten die Personalien und die verlässliche Erreichbarkeit und die informierten die Justiz. (GPI Lindau)




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