Flüchtlingsunterbringung im Ostallgäu erreicht Kapazitätsgrenze

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Im Ostallgäu sind derzeit über 2.500 Flüchtlinge untergebracht, was die Kapazitätsgrenzen des Landratsamtes erreicht hat. Die steigende Zahl der Schutzsuchenden soll durch die Nutzung des Tagungshauses Eschers, den Einsatz von Containern und mögliche Nutzung von Turnhallen bewältigt werden. Die Landrätin Maria Rita Zinnecker appelliert an Bund und Gemeinden um verstärkte Entlastung und Unterstützung. Die aktuelle Unterkunftssituation ist äußerst angespannt und das Landratsamt erwartet weiterhin eine Zunahme von Flüchtlingen. Das Landratsamt plant die Belegung des Tagungshauses und den Einsatz von Containern, während die Belegung von Turnhallen als letztes Mittel in Betracht gezogen wird. Zinnecker fordert mehr Gemeinden auf, Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Dienstag, 24. Oktober 2023

Das Ostallgäu verzeichnet derzeit eine Rekordzahl von über 2.500 untergebrachten Flüchtlingen, was die Kapazitätsgrenzen des Landratsamtes erreicht hat. Um die steigende Zahl der Schutzsuchenden zu bewältigen, wird das Tagungshaus Eschers in Betrieb genommen, während auch der Einsatz von Containern und die mögliche Nutzung von Turnhallen in Erwägung gezogen werden. Landrätin Maria Rita Zinnecker appelliert sowohl an den Bund als auch an die Gemeinden um verstärkte Entlastung und Unterstützung angesichts der anhaltenden Herausforderungen.




Die Landrätin betont, dass die aktuelle Unterkunftssituation äußerst angespannt ist und die Nachverdichtung bereits ausgereizt wurde. Trotz mehrfacher Forderungen an den Bund erwartet das Landratsamt weiterhin eine Zunahme von Flüchtlingen in den kommenden Wochen. Zinnecker drängt auf dringende Maßnahmen und Veränderungen, um die Lage zu verbessern.


Um eine angemessene Unterkunft für die Flüchtlinge zu gewährleisten, plant das Landratsamt die Belegung des kreiseigenen Tagungshauses in Eschers sowie den Einsatz von Containern auf landkreiseigenen Flächen. Die Belegung von Turnhallen wird als letztes Mittel in Betracht gezogen, sollte die Unterstützung des Bundes ausbleiben.


Zinnecker betont die Notwendigkeit, dass mehr Gemeinden solidarisch handeln und Wohnraum zur Verfügung stellen. Sie appelliert an alle Kommunen, gerade jetzt in dieser angespannten Situation Unterstützung zu leisten und freien Wohnraum zu melden. Das Ausländeramt des Landratsamtes steht unter der E-Mail-Adresse asyl@lra-oal.bayern.de zur Verfügung.


 




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