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Forschungs- und Bildungsstandort Spitalhof erhält Rückenwind

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Bei einem Besuch in Kempten haben Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber bekannt gegeben, dass der Spitalhof als Forschungs- und Bildungsstandort im Allgäu erhalten bleibt. Der Spitalhof gehört dem Milchwirtschaftlichen Verein Bayern und die Bayerischen Staatsgüter haben den Pachtvertrag für weitere zehn Jahre verlängert. Ministerpräsident Söder betonte die Bedeutung der Entscheidung für den ländlichen Raum und die landwirtschaftliche Aus- und Fortbildung. Agrarministerin Kaniber hob die Rolle des Spitalhofs für die Allgäuer Milchviehwirtschaft hervor. Während des Besuchs wurden weitere Forschungsprojekte angekündigt, darunter Versuche zur Gülleausbringung und zur mobilen Trennung.
Bei ihrem Besuch in Kempten verkündeten Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber eine erfreuliche Nachricht: Der Spitalhof in Kempten wird als bedeutender Forschungs- und Bildungsstandort im Allgäu erhalten bleiben. Dies wurde mit der Unterzeichnung eines Vertrags zur Verlängerung der Anmietung des Spitalhofs für weitere zehn Jahre durch die Bayerischen Staatsgüter bekanntgegeben. Der Spitalhof gehört dem Milchwirtschaftlichen Verein Bayern.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte die Bedeutung dieser Entscheidung für den ländlichen Raum: „Bayern steht zum Ländlichen Raum. Die Verlängerung des Pachtvertrags ist ein wichtiges Signal für die landwirtschaftliche Aus- und Fortbildung. Hier wird wertvolle Pionierarbeit geleistet. Wir setzen in Bayern auf Familienbetriebe statt Agrarfabriken.“

Agrarministerin Michaela Kaniber hob die Rolle des Spitalhofs als zentrales Versuchs- und Bildungszentrum für die Allgäuer Milchviehwirtschaft hervor: „Die Verlängerung des Pachtvertrags ist ein weiteres Zeichen der Wertschätzung für die Landwirtschaft. Damit wird dieses für die Region bedeutende Zentrum als Wissensdrehscheibe für die Zukunft gesichert.“

Darüber hinaus wurden während des Besuchs weitere Forschungsprojekte angekündigt. Unter anderem werden Versuche zu alternativen Alternativen für die bodennahe Gülleausbringung sowie ein Modellprojekt zur mobilen Trennung durchgeführt. Die Ministerin betonte die Beteiligung der Landwirte an der Entwicklung dieser Projekte.

Ein weiteres Vorhaben ist die Etablierung der mobilen Gülleparierung im Grünlandbetrieb, bei dem überbetriebliche Logistiklösungen entwickelt und innovative Separationsanlagen getestet werden sollen. Die Kosten für diese Projekte trägt das Agrarministerium, und bei entsprechender Beteiligung der Landwirte kann die Finanzierung erweitert werden.

Abschließend informierten sich der Ministerpräsident und die Ministerin am benachbarten Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum (LVFZ) Kempten. Das LVFZ ist das Kompetenzzentrum in Bayern für die Aus- und Fortbildung milchwirtschaftlicher Fachkräfte, die in der Herstellung von Milchprodukten tätig sind. Jährlich werden hier 260 Auszubildende auf ihre anspruchsvollen Berufe in der Milchwirtschaft vorbereitet.

Ministerin Kaniber betonte die Attraktivität der milchwirtschaftlichen Berufe und die dringende Nachfrage nach Fach- und Führungskräften in diesem Bereich, um den Milchstandort Bayern auch für die Zukunft zu sichern.

Die Milchwirtschaft ist der bedeutendste Betriebszweig der bayerischen Landwirtschaft, mit fast jedem zweiten Milchviehbetrieb Deutschlands im Freistaat Bayern.

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Der “Allgäu Kompass” ist eine umfassende und informative Publikation, die sich auf die Region Allgäu in Deutschland konzentriert. Als Autor des “Allgäu Kompass” ist es meine Aufgabe, den Lesern aktuelle und relevante Neuigkeiten aus dem Allgäu zu liefern.

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