Hochschule Kempten geht mit neuem Bauabschnitt voran

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Der Bau einer neuen Einrichtung an der Hochschule Kempten wurde vom bayerischen Ministerrat genehmigt. Der sechste Bauabschnitt wird auf dem Campusgelände errichtet und soll das Hochschulleben bereichern sowie den Transfergedanken fördern. Die Erweiterung schafft Attraktivität und Synergien und stärkt die Verbindung zwischen der Hochschule und den Unternehmen der Region. Die Studierendenzahl hat sich in den letzten Jahren fast verdoppelt, daher ist eine innovative Infrastruktur notwendig. Der sechste Bauabschnitt wird über 250 Millionen Euro kosten und voraussichtlich im Jahr 2029 fertiggestellt sein. Die Investition wird auch der Gesundheits- und Pflegebranche zugutekommen.

Mittwoch, 2. August 2023

Am ersten Tag der Semesterferien knallen an der Hochschule Kempten die Sektkorken. Der Bayerische Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung über die Erweiterung befunden. Der 6. Bauabschnitt in der Immenstädter Straße kommt. Der Planungsauftrag wird zügig erteilt. Ein Grund zum Feiern für Kempten und das gesamte Allgäu. Am Rande der Kabinettssitzung betonte der Bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume: „Der sechste Bauabschnitt kommt! Das ist ein Zukunftsversprechen an das Allgäu. Er ist eine Jahrhundertchance für die Hochschule und die gesamte Region. Der Ausbau an einem Standort schafft Attraktivität und Synergien. Die Hochschule Kempten ist DER Allgäu-Thinktank und erste Anlaufstelle für die heimischen Unternehmen. Die Studierendenzahl hat sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. Und die klügsten Köpfe brauchen innovative Infrastruktur. Eine akademische Ausbildung in der Region bedeutet echte Perspektive für die Region. Hightech in der Heimat: In Kempten wird dieses Motto mit Leidenschaft – und großem Erfolg – gelebt“. Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Hauke zeigt sich sehr erleichtert: „Die Genehmigung für den lang ersehnten 6. Bauabschnitt der Hochschule Kempten bedeutet einen weiteren Meilenstein für die Entwicklung unserer Hochschule. Die Erweiterung auf dem Campusgelände wird nicht nur das Hochschulleben bereichern, sondern auch den Transfergedanken fördern, was zu einer noch stärkeren Vernetzung führen wird.“



Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fügte hinzu: „Das Allgäu startet durch mit der Version Kempten 6.0. Der sechste Bauabschnitt ist ein neues Kapitel für den Innovationsstandort Allgäu. Dafür investieren wir über 250 Millionen Euro ins Allgäu. Davon wird auch die Gesundheits- und Pflegebranche profitieren, denn mit dem Bayerischen Zentrum Pflege Digital und dem Verbundprojekt CARE REGIO an der Hochschule Kempten denken wir Pflege neu – und gestalten so gemeinsam mit den Nachwuchskräften eine moderne pflegerische Versorgung für die Zukunft.“ Sechster Bauabschnitt krönt langjährige positive Entwicklung Die Hochschule Kempten ist ein Erfolgsmodell: Die Zahl der eingeschriebenen Studierenden hat sich von knapp 3.000 im Jahr 2005 bis heute auf rund 5.500 fast verdoppelt. Zudem hat die Hochschule in den letzten Jahren den volkswirtschaftlich gebotenen und von der Staatsregierung mit Hightech Agenda und Hochschulinnovationsgesetz angestrebten Ausbau der angewandten Forschung forciert. Die Planungen für den sechsten Bauabschnitt sehen die Errichtung neuer Laborflächen für die technischen Fakultäten, den Bau von Hörsälen, die Schaffung von Flächen für zentrale Dienstleistungen wie Video- und E-Learning-Labore vor. Zudem soll mehr Raum für die Weiterbildung, für das Bayerische Zentrum Pflege Digital und die Kinderbetreuung entstehen. Der Freistaat sieht inklusive Risiko-Puffer über 250 Millionen Euro für das Großprojekt vor. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2029 vorgesehen.




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