Höhere finanzielle Belastung durch Grundsteuerreform: NSGB warnt vor Steuererhöhungen

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Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund warnt vor höherer finanzieller Belastung für Bürger durch die Grundsteuerreform. Präsident Trips erklärt, dass Städte und Gemeinden gezwungen sein könnten, Hebesätze zu erhöhen, um ihre Finanzen zu sichern. Er versteht mögliche Steuererhöhungen als Folge der steigenden Aufgabenlast für die Kommunen. Die neue Berechnungsmethode der Grundsteuer führt zu Ungerechtigkeiten bei Belastungen. Trips betont die Bedeutung der Grundsteuer für die Finanzierung kommunaler Einrichtungen. Die Reform kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt und verschärft die finanzielle Lage vieler Haushalte und Kommunen. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ steht für Rückfragen zur Verfügung.

Experten des Verbands prognostizieren eine deutliche Erhöhung der Grundsteuer, was zu einer stärkeren finanziellen Belastung für Bürger führen könnte. Der Präsident des…

Finanzielle Belastung durch Grundsteuerreform: Städte und Gemeinden stehen vor Herausforderungen

Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück (ots)

Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) geht davon aus, dass es im Zuge der Grundsteuerreform zu einer höheren finanziellen Belastung für viele Bürger kommt. „Es wird Städte und Gemeinden geben, die aufgrund der Finanzlage gar nicht anders können, als ihre Hebesätze hochzuschrauben“, sagte NSGB-Präsident Marco Trips im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) und fügte hinzu: „Wir können als Verband auch niemanden ernsthaft davon abhalten wollen.“

Wenn Bund und Länder den Kommunen immer mehr Aufgaben übertrügen, bleibe den Gemeinden gar nichts anderes übrig, als nach finanziellen Lösungen zu suchen. „Neben einer stärkeren Verschuldung bleiben da nur wenige Stellschrauben“, äußerte Trips Verständnis für mögliche Steuererhöhungen durch die Kommunen.

Durch die neue Berechnungsweise der Grundsteuer werden laut Trips einzelne Bürger mehr belastet und andere weniger. Das könne zu einem „ausgeprägten Ungerechtigkeitsempfinden“ führen. „Wenn wir dann noch an die allgemeinen Kostensteigerungen für jeden einzelnen Haushalt, aber auch an die sehr angespannte Finanzlage der Kommunen denken, könnte die Grundsteuerreform vom Timing her kaum schlechter sein“, sagte der NSGB-Präsident der NOZ.

Nach den Worten von Trips ist die Grundsteuer eine der zentralen Finanzquellen der Städte und Gemeinden. „Hieraus werden kommunale Einrichtungen wie Schulgebäude, Sportplätze, Feuerwehren, Schwimmbäder und dergleichen finanziert. Ohne die Grundsteuer könnten wir diese Daseinsvorsorge nicht vorhalten.“

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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