In Mindelheim kam es gestern zu einem Badeunfall an der Südsee. Eine Frau geriet in Seenot, konnte aber von zwei Badegästen gerettet werden. Dabei erlitt ein bekannter Mann der Frau einen Zwischenfall und musste reanimiert werden. Ursache war Alkohol- und Drogenkonsum. Der Mann wurde ins Krankenhaus geflogen und befindet sich in einem stabilen Zustand. Die Frau und ein weiterer Begleiter wurden wegen Besitz von Betäubungsmitteln und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verfolgt.
Sonntag, 11. Juni 2023
Gestern Nachmittag ereignete sich in Mindelheim an der Südsee ein dramatischer Vorfall. Bei einem Badeunfall geriet eine Frau in ‚Seenot‘. Zwei aufmerksame Badegäste konnten sie aber retten. Während der Rettungsaktion erlitt jedoch ein männlicher Bekannter der Frau einen lebensbedrohlichen Zwischenfall und musste reanimiert werden.
Am Nachmittag des 10.06.2023 ereignete sich ein Badeunfall an der sogenannten Südsee in Mindelheim. Hierbei geriet eine Frau in „Seenot“.
Als ein männlicher Bekannter der Frau zur Hilfe eilen wollte, merkte dieser selbst, dass er die zu schwimmende Strecke nicht schaffen würde und kehrte um. Zwei andere Badegäste bemerkten die Situation und eilten der Dame zur Hilfe. Die Frau konnte unversehrt an Land gebracht werden.
Der Bekannte, welcher zuerst versuchte die Frau zu retten, kippte am Ufer um und blieb reglos im Wasser liegen. Zwei weitere anwesende Badegäste bemerkten dies sofort und holten den Mann aus dem Wasser. Da die männliche Person nicht mehr atmete leiteten die Ersthelfer unverzüglich Reanimationsmaßnahmen ein, welche erfolgreich waren.
Der Mann wurde an den eintreffenden Rettungsdienst übergeben und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Zustand des Mannes sei derzeit stabil.
Während der Aufnahme wurde bekannt, dass als Unfallursache Alkohol und Drogenkonsum in Frage kamen. Bei der Frau wurde schließlich eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden.
Ein männlicher Begleiter der Beiden, welcher ebenfalls unter Alkoholeinfluss stand versuchte die Rettungsarbeiten zu behindern, da er sich aufgrund der aktuellen Situation in einem Ausnahmezustand befand, sich sorgen um seinen Freund machte und zu diesem wollte. Als dieser von der Polizei davon abgehalten wurde in einen Rettungswagen einzudringen, leistete dieser Widerstand gegen die Beamten.
Gegen die Frau und den Begleiter wurden Strafverfahren wegen dem Besitz von Betäubungsmittel und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.