Markus Boch aus Scheidegg gewinnt Bayerischen Waldpreis

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Bayerischer Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung geht an Markus Boch aus Scheidegg. Unter dem Motto „Mein Wald – Zukunft für Generationen“ wurde seine nachhaltige Plenterwaldbewirtschaftung ausgezeichnet. Die Familie Boch praktiziert seit Generationen nachhaltige Waldbewirtschaftung, die bereits von Markus Bochs Ururgroßvater Josef eingeführt wurde. Boch betrachtet den Preis als Anerkennung für alle Waldbesitzer im Westallgäu, die sich der Plenterwaldbewirtschaftung widmen. Sein Ziel ist es, seinen Fichtenbestand auf sechs Hektar in einen tannenreichen Plenterwald umzugestalten. Die Familie Boch und ihr vorbildlicher Umgang mit dem Wald werden von verschiedenen Organisationen geschätzt.
Staatspreisverleihung in München: Bayerische Waldkönigin Antonia Hegele, Preisträger Markus Boch, sein Vater Johann Boch und Forstministerin Michaela Kaniber. Freitag, 17. November 2023
Markus Boch, ein Waldbesitzer aus Scheidegg, wurde mit dem Bayerischen Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung im Jahr 2023 ausgezeichnet. Unter dem Motto „Mein Wald – Zukunft für Generationen!“ erhielt Boch die Anerkennung für sein engagiertes Wirken in der nachhaltigen Plenterwaldbewirtschaftung. Die Familie Boch praktiziert seit Generationen eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, die bereits von Markus Bochs Ururgroßvater Josef eingeführt wurde. Boch, der nicht nur Waldbesitzer, sondern auch Landwirt, Forstwirt, Säger, Forstunternehmer, Ortsobmann der Waldbesitzervereinigung Westallgäu, Waldwart, Multiplikator bei der Bergwaldoffensive (BWO), Jäger und Marktgemeinderat ist, betrachtet den Preis als Anerkennung für alle Waldbesitzer im Westallgäu, die sich der Plenterwaldbewirtschaftung widmen. Forstministerin Michaela Kaniber lobte die Preisträger und betonte, dass sie durch ihre frühzeitigen Maßnahmen die Wälder für die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet hätten. Boch selbst sieht sich als eine Art Waldgesinnungs-Botschafter und betont, dass sein Lebensthema Wald sich eher ergeben habe als geplant. Markus Bochs Waldfläche von insgesamt 23 Hektar besteht zu 50 % aus Tanne, 40 % aus Fichte, 5 % aus Buche und 5 % aus Bergahorn im Altbestand. In der Verjüngung beträgt der Anteil von Tanne 40 %, Fichte 30 %, Buche 10 %, Bergahorn 10 % und sonstige Baumarten 10 %. Boch plant, seinen Fichtenbestand auf sechs Hektar in einen tannenreichen Plenterwald umzugestalten und setzt sich dabei für ein besseres Miteinander von Waldbesitz und Jagd ein. Die Familie Boch und ihr vorbildlicher Umgang mit dem Wald werden nicht nur von der lokalen Forstverwaltung, sondern auch von verschiedenen Organisationen wie der Bergwaldoffensive geschätzt.

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