Nach der Großbrand in Durach: Verunreinigtes Löschwasser entdeckt

Facebook
Twitter
LinkedIn
Pinterest
Pocket
WhatsApp


Nach dem Großbrand in Durach hat die Analytische Task Force der Berufsfeuerwehr München Luftmessungen durchgeführt. Es wurden keine Luftbelastungen festgestellt. Zusätzlich werden Proben von Wisch- und Bodenflächen genommen, um mögliche Verunreinigungen zu überprüfen. Ein Teil des kontaminierten Löschwassers gelangte in die Durach, wodurch es zu einem Fischsterben kam. Das Löschwasser wird derzeit gesammelt und untersucht. Es wird davon abgeraten, im Bereich der Durach von der Durach-Straßenbrücke bis zum Einlauf in die Iller zu baden oder sich dort aufzuhalten. Die Warnung bleibt bis zum Ende der Restlöscharbeiten bestehen.

Dienstag, 22. August 2023

Nach dem Großbrand in Durach hat die Analytische Task Force der Berufsfeuerwehr München (ATF) Luftmessungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Messungen um 12 Uhr mittags ergaben, dass derzeit keine Luftbelastungen festgestellt wurden. Es werden zusätzlich Proben von Wisch- und Bodenflächen genommen. Da ein kleiner Teil des kontaminierten Löschwassers in die Durach gelangt ist, wird derzeit davon abgeraten, im Bereich der Durach von der Durach-Straßenbrücke bis zum Einlauf in die Iller zu baden oder sich aufzuhalten.

Nach dem Großbrand in Durach wurde die Analytische Task Force der Berufsfeuerwehr München (ATF) vom Landratsamt Oberallgäu angefordert, um mögliche Belastungen in der Luft feststellen zu können. Die Ergebnisse der Messungen von heute Mittag um 12 Uhr ergaben, dass aktuell keine Belastungen in der Luft feststellbar waren (Prüfstellen waren Ludwigshöhe und direkt am Brandort).

Zusätzlich werden Wisch- und Bodenproben genommen, um auszuschließen, ob sich Partikel durch den Brand verbreitet und abgelagert haben.

Der Großteil des kontaminierten Löschwassers konnte über den Schmutzwasserkanal in die Kläranlage des Abwasserverbandes Kempten abgeleitet werden.

Insgesamt wurden 1000 Liter Löschschaum benötigt.

Ein kleiner Teil des kontaminierten Löschwassers gelangte trotzdem in die Durach, was zu einem Fischsterben in einem begrenzten Bereich führte (Heidach bis zur Iller).

Das Löschwasser wird derzeit in Containern gesammelt und ebenfalls beprobt. Mit den Ergebnissen ist erst in ein paar Tagen zu rechnen. Derzeit wird davon abgeraten, im Bereich der Durach von der Durach-Straßenbrücke bis zum Einlauf in die Iller zu baden und sich dort aufzuhalten.

Vorsorglich wird die Warnung mit den Verhaltensregeln bis zum Ende der Restlöscharbeiten aufrechterhalten.



Facebook
Twitter
LinkedIn
Pinterest
Pocket
WhatsApp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.