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Neue Linien zwischen Bodensee, Allgäu und Bregenzerwald

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Ab dem kommenden Sonntag, 10. Dezember, bieten drei neue Buslinien zwischen Bregenzerwald, Allgäu und Bodensee verbesserte Verbindungen. Unter dem Projekttitel „ÖPNV Grenzenlos“ ermöglicht die Europäische Union die Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg. Die Linien 21, 821 und 890 fahren an sieben Tagen in der Woche im verlässlichen Takt. Gefördert werden die Linien durch die EU und die Zusammenarbeit verschiedener Partner auf deutscher und österreichischer Seite. Die EU-Förderung ist auf zwei bis drei Jahre begrenzt und die Betriebskosten werden voraussichtlich rund fünf Millionen Euro betragen. Die Lücke von etwa vier Millionen Euro wird durch verschiedene Geldgeber gedeckt.
Ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr endet nicht an Staats-, Landes-, Bezirks- oder Landkreisgrenzen, wie drei neue Buslinien ab dem kommenden Sonntag, 10. Dezember, zwischen Bregenzerwald, Allgäu und Bodensee zeigen. Am heutigen Donnerstag wurde der symbolische Startschuss gegeben.

Politiker und Nahverkehrsvertreter trafen sich am Grenzübergang Scheidegg-Weienried, um die neuen deutsch-österreichischen Busverbindungen zwischen Bodensee, Allgäu und Bregenzerwald zu würdigen. Mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, gehen die folgenden grenzüberschreitenden Linien in Betrieb:

– Linie 21: Lindau (D) – Hörbranz (A) – Lindenberg (D) – Weiler (D)
– Linie 821: Bregenz (A) – Langen (A) – Scheidegg/Weiler (D)
– Linie 890: Egg (A) – Hittisau (A) – Riefensberg (A) – Oberstaufen (D)

Die Busse fahren an allen Tagen der Woche in verlässlichem Takt – überwiegend stündlich, ansonsten alle zwei Stunden. Möglich wurden die neuen Linien unter dem Projekttitel “ÖPNV Grenzenlos” insbesondere dank der Europäischen Union, die mit ihrem Förderprogramm “Interreg” die Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg unterstützt.

Die Linie 21 ist die bedeutendste im neuen Busnetz des Landkreises und verbindet die Städte Lindau und Lindenberg. Die Linie 821 und 890 schaffen wertvolle neue Verbindungen über die Bundesgrenze und erschließen zusätzlich Bregenzerwälder Gemeinden.

Auf der gesamten Strecke der Linie 21 gelten bodo-Fahrscheine, und auf den Linien 821 und 890 werden sowohl österreichische als auch deutsche Fahrzeuge eingesetzt.

Die EU-Förderung der drei Linien ist zunächst auf unterschiedliche Zeiträume zwischen zwei und drei Jahren begrenzt. Die Betriebskosten belaufen sich auf insgesamt rund fünf Millionen Euro und die Einnahmen aus dem Ticketverkauf auf etwa eine Million Euro. Die restlichen Kosten werden von verschiedenen Partnern getragen.

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Der “Allgäu Kompass” ist eine umfassende und informative Publikation, die sich auf die Region Allgäu in Deutschland konzentriert. Als Autor des “Allgäu Kompass” ist es meine Aufgabe, den Lesern aktuelle und relevante Neuigkeiten aus dem Allgäu zu liefern.

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