KI-Transfer Plus: Neues KI-Regionalzentrum in Kempten | AllgäuHIT

Neues KI-Regionalzentrum in Kempten

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Das Bayerische Staatsministerium für Digitales investiert weitere 5,3 Millionen Euro in das Projekt „KI-Transfer Plus – Regionalzentren für Bayerns Mittelstand“. Dadurch werden fünf neue KI-Regionalzentren in Nürnberg, Neu-Ulm, Kempten, Ingolstadt und Würzburg eröffnet. Ziel des Projekts ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz zu unterstützen. Die Unternehmen erhalten Beratung und Hilfe beim Aufbau einer langfristigen KI-Vision sowie bei der Integration von KI in ihre Prozesse und Organisation. Bisher nutzen nur etwa 13 Prozent der Unternehmen in Deutschland KI, das Projekt strebt an, diesen Anteil deutlich zu erhöhen.

Freitag, 20. Oktober 2023

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales erweitert seine Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen in Bayern bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Dazu stellt Ministerin Judith Gerlach für das Projekt „KI-Transfer Plus – Regionalzentren für Bayerns Mittelstand“ bis Juni 2025 weitere rund 5,3 Millionen Euro zur Verfügung. In Kempten wird ein neues KI-Regionalzentrum eröffnet.




Digitalministerin Judith Gerlach erklärt: „Bayerns Stärke liegt im Technologietransfer – und hier haben wir eine einzigartige Herangehensweise in Deutschland. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir diese weiter ausbauen können. Dieses großartige Projekt ist eine wichtige Investition in die Zukunft unseres Mittelstands und ermöglicht noch mehr kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zum großen Know-how der bayerischen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Digitalisierung und dem Wissenschaftsministerium ist zudem ein Vorzeigeprojekt interministerieller Arbeit. Sie ist ein wichtiger Aspekt unserer Strategie als Digitalministerium, mit der wir Einzellösungen absagen.“


Wissenschaftsminister Markus Blume betont: „Transfer ist Trumpf: Die Technologietransferzentren unserer Hochschulen sind einzigartige Innovationstreiber für die regionale Wirtschaft im ganzen Land. Mit ‚KI-Transfer Plus‘ schlagen wir nun ein weiteres Kapitel dieser Erfolgsgeschichte auf. Wir ermöglichen es mittelständischen Unternehmen, KI Know-how direkt aus unseren Hochschulen anzuwenden – wissenschaftliche Erkenntnisse werden so schnell in konkrete Anwendungen umgesetzt. In Bayern sind Wissenschaft und Wirtschaft eng miteinander verbunden. Das schafft Wertschöpfung und ist ein zentraler Baustein für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unserer kleinen und mittleren Unternehmen.“


Mit der neuen Förderperiode starten fünf neue KI-Regionalzentren. Sie werden direkt in den Technologietransferzentren (TTZ) vor Ort eingerichtet, um eine flächendeckende Versorgung in Bayern zu gewährleisten. Neben den bisherigen Standorten in München, Regensburg und Aschaffenburg kommen nun fünf weitere in Nürnberg, Neu-Ulm, Kempten, Ingolstadt und Würzburg hinzu.


Die KI-Regionalzentren sind das Kernstück des Programms. Sie dienen als direkte Ansprechpartner für Unternehmen vor Ort. Durch die Unterstützung der Regionalzentren haben Unternehmen die Möglichkeit, eine langfristige KI-Strategie aufzubauen und KI in ihre Prozesse und Organisation zu integrieren.


Derzeit nutzen nur etwa 13 Prozent der Unternehmen in Deutschland KI. Das Programm „KI Transfer Plus“ hat das Ziel, diesen Anteil in Bayern signifikant zu steigern und die Technologie flächendeckend einzuführen. Es soll bis zu 100 Unternehmen im Freistaat schulen.


Bislang lag der Fokus auf der Entwicklung eigener KI-Lösungen. Die Neuauflage konzentriert sich auf generative KI, wie sie beispielsweise bei ChatGPT bekannt ist. Es wird wissenschaftlich untersucht, ob und inwieweit die neuen frei verfügbaren KI-Werkzeuge die Einstiegshürde für Unternehmen senken können und welche neuen Herausforderungen damit verbunden sind.


Das Projekt „KI-Transfer Plus – Regionalzentren für Bayerns Mittelstand“ wurde 2021 zusammen mit der appliedAI-Initiative des Gründungs- und Innovationszentrums UnternehmerTUM gestartet. In den bisherigen Regionalzentren in München, Regensburg und Aschaffenburg haben die Experten bisher insgesamt 15 Unternehmen bei der Anwendung Künstlicher Intelligenz begleitet. Die Unternehmen setzen die Projekte nach Abschluss der Projektphase eigenständig fort. Einige von ihnen entwickeln auch eigenständig neue Anwendungen für KI.


Dr. Andreas Liebl, Geschäftsführer appliedAI-Initiative: „KI Transfer Plus ist ein weltweit einzigartiges Programm zur Stärkung des Mittelstands, Werte mit KI zu schaffen. Die Ergebnisse und das Feedback der teilnehmenden Unternehmen zeigen, dass wir einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Bayerns leisten. Daher freue ich mich auf die Erweiterung, besonders jetzt, da generative KI-Verfahren eine zusätzliche Beschleunigung der Transformation bedeuten. Die Zusammenarbeit mit den Technologietransferzentren und dem Wissenschaftsministerium ist ein wichtiger nächster Schritt in der Erweiterung des Programms.“




Der „Allgäu Kompass“ ist eine umfassende und informative Publikation, die sich auf die Region Allgäu in Deutschland konzentriert. Als Autor des „Allgäu Kompass“ ist es meine Aufgabe, den Lesern aktuelle und relevante Neuigkeiten aus dem Allgäu zu liefern.

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