Phishing in Kempten: Betrüger auf dem Vormarsch

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Onlinebetrüger waren kürzlich vermehrt in Kempten aktiv und brachten Opfer um mittlere vierstellige Beträge. Die Betrüger ergaunern Zugangsdaten zum Online-Banking durch Phishing, indem sie Opfer auf gefälschte Websites locken und dort Daten eingeben lassen. Zwei Fälle in Kempten werden beschrieben, bei denen Opfer hohe Beträge verloren, jedoch einer der Opfer durch schnelles Handeln der Bank keinen Schaden erlitt. Sicherheitstipps werden gegeben, wie man sich vor solchen Betrügern schützen kann. Die Polizei warnt vor Phishing und bietet Beratung an. Wichtig ist, auch Familie, Freunde und Nachbarn über diese Betrugsmaschen zu informieren.

(104 Wörter)

Die bayerische Polizei warnt vor betrügerischen Methoden des Phishing.

In den vergangenen Wochen gab es vermehrt betrügerische Aktivitäten in Kempten. In zwei Fällen wurden die Opfer um einen beträchtlichen Geldbetrag gebracht.

 

Phishing | Identitätsdiebstahl? Wie die Betrüger vorgehen

Ein Großteil der deutschen Bevölkerung erledigt seine finanziellen Transaktionen online, sei es am PC oder Smartphone. Zahlungsdienstleister und Banken haben Maßnahmen ergriffen, um ihre Kunden vor Identitätsdiebstahl zu schützen.

Trotzdem gelingt es den Betrügern immer noch, an die Daten potenzieller Opfer zu gelangen, insbesondere durch „Phishing“. Die Täter erlangen Zugriff auf die Online-Banking-Zugangsdaten ihrer Opfer, indem sie Zeitdruck aufbauen und diese dazu bringen, ihre Daten auf gefälschten Websites einzugeben.

Die Betrüger nutzen verschiedene Kommunikationsformen wie E-Mail, SMS, Anrufe oder Post, um ihre Opfer zu täuschen und ihre Zugangsdaten zu stehlen.

Es ist wichtig, sich vor diesen Betrugsmaschen zu schützen und auf verdächtige Aktivitäten zu achten.

 

Die aktuellen Betrugsfälle in Kempten

 

Fall 1:

Ende Mai erhielt ein 37-jähriger Mann eine gefälschte SMS von seiner Bank, die ihn auf eine gefälschte Website lockte. Dort gab er seine Zugangsdaten preis, was den Betrügern Zugriff auf seine Konten ermöglichte. Die Täter führten mehrere betrügerische Transaktionen durch und beantragten eine Kreditkarte auf seinen Namen, um weitere Einkäufe zu tätigen. Der Schaden beläuft sich auf einen hohen vierstelligen Betrag.

 

Fall 2:

Am 01.06.2024 erhielt ein 67-jähriger Mann eine gefälschte E-Mail von einem Zahlungsdienstleister, die ihn aufforderte, seine Zugangsdaten zu ändern. Ein Betrüger, der sich als Bankmitarbeiter ausgab, rief ihn an und nutzte die Daten für betrügerische Überweisungen auf ausländische Konten. Der Gesamtbetrag belief sich auf einen hohen vierstelligen Betrag, jedoch konnte der Schaden durch das schnelle Handeln des Opfers begrenzt werden.

(Polizeidirektion Kempten)

 

Wie Sie sich schützen können

  • Überprüfen Sie die Website-Adresse in Ihrem Browser, öffnen Sie keine verdächtigen Links.
  • Kreditinstitute fordern niemals vertrauliche Daten per E-Mail, Telefon oder Post an.
  • Übermitteln Sie keine persönlichen Daten per E-Mail.
  • Laden Sie Programme nur von vertrauenswürdigen Quellen herunter.
  • Verwenden Sie sichere Verbindungen beim Online-Banking.
  • Loggen Sie sich immer aus, wenn Sie Ihr Online-Banking beenden.
  • Überwachen Sie regelmäßig Ihre Konten auf verdächtige Aktivitäten.
  • Geben Sie PINs und TANs nur auf sicheren Websites ein.
  • Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die Polizei.

 

WICHTIG: Informieren Sie auch Ihre Familie, Freunde und Nachbarn über diese Betrugsmaschen!

 

Weitere Informationen

Polizei Beratung | Phishing

 

Pressekontakt:
Pressestelle des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, D-87439 Kempten (Allgäu), Tel. (+49) 0831 9909-0 (-1012/ -1013).

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