„Razzien bei der Letzten Generation auch in Bayern durchgeführt“

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Die „Letzte Generation“ sorgt auch im Allgäu für Aufregung. Die Aktivisten klebten sich bereits auf verschiedenen Hauptverkehrsstraßen in Kempten fest und behinderten den Verkehr. Nun fanden in ganz Deutschland Durchsuchungen statt, da die Generalstaatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Begehung von Straftaten durch Mitglieder der Gruppe führt. Es werden 15 Objekte durchsucht und Vermögenswerte sichergestellt. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, eine Spendenkampagne zur Finanzierung weiterer Straftaten für die „Letzte Generation“ organisiert und dadurch einen Betrag von mindestens 1,4 Millionen Euro eingesammelt zu haben. Zwei Beschuldigte stehen zudem im Verdacht, im April 2022 versucht zu haben, die Öl-Pipeline Triest-Ingolstadt zu sabotieren.

Mittwoch, 24. Mai 2023

Auch im Allgäu sorgen Aktionen der „Letzten Generation“ immer wieder für Aufregung. Die Aktivisten haben sich bereits mehrmals in Kempten auf verschiedene Hauptverkehrsstraßen geklebt und den Verkehr behindert. Nun fanden in ganz Deutschland Durchsuchungen statt, wie das Bayerische Landeskriminalamt mitteilt.



Die Generalstaatsanwaltschaft München, Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET), führt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Begehung von Straftaten durch Mitglieder der sogenannten  „Letzten Generation“. Im Rahmen dieses Verfahrens durchsuchen heute Beamte der Generalstaatsanwaltschaft München, des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) und weiterer Bundesländer 15 Objekte im gesamten Bundesgebiet.


Gleichzeitig werden zwei Kontobeschlagnahmebeschlüsse und ein Vermögensarrest zur Sicherung von Vermögenswerten vollstreckt. Aufgrund zahlreicher Strafanzeigen aus der Bevölkerung, die seit Mitte des Jahres 2022 eingingen, leitete die Generalstaatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt sieben Beschuldigte im Alter von 22 bis 38 Jahren wegen des Tatvorwurfes der Bildung bzw. Unterstützung einer kriminellen Vereinigung gemäß § 129 Abs. 1 S. 1, 2 StGB ein.


Mit den polizeilichen Ermittlungen wurde das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) in München beauftragt. Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, eine Spendenkampagne zur Finanzierung weiterer Straftaten für die „Letzte Generation“ organisiert, diese über deren Homepage beworben und dadurch bisher einen Betrag von mindestens 1,4 Millionen Euro an Spendengeldern eingesammelt zu haben. Dieses Geld wurde nach den bisherigen Erkenntnissen überwiegend auch für die Begehung weiterer Straftaten der Vereinigung eingesetzt.


Zwei Beschuldigte stehen zudem im Verdacht, im April 2022 versucht zu haben, die Öl-Pipeline Triest-Ingolstadt (sogenannte kritische Infrastruktur in Bayern) zu sabotieren. Ziel der Durchsuchungen ist das Auffinden von Beweismitteln zur Mitgliederstruktur der “Letzten Generation“, die weitere Aufklärung ihrer Finanzierung sowie die Beschlagnahme von Vermögenswerten. Festnahmen erfolgten bisher nicht. Die Durchsuchungen finden an folgenden Orten statt:




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