Straßenrennen mit Zivilpolizisten in Memmingen angezettelt

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Beamte der Grenzpolizeiinspektion haben in Memmingen einen Mann kontrolliert, der in seinem Fahrzeug einen „Burnout“ durchgeführt hatte. Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten mit ihrem Zivilfahrzeug an einer Ampel warteten und der Mann neben ihnen stand. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch fest und führten einen Test durch, der einen Wert von mehr als 1,1 Promille ergab. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und seinen Führerschein abgeben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Die Kosten für das verbotene Straßenrennen dürften dagegen gering sein.

Symbolbild

(Bildquelle: AllgäuKompass | Christoph Fiebig)

 

Memmingen

Dienstag, 8. August 2023

Beamte der Grenzpolizeiinspektion warteten am 05.08.2023 gegen 20:30 in der Pulvermühlstraße an einer Ampel. Die Beamten waren mit einem Zivilfahrzeug unterwegs. Neben ihnen an die Ampel fuhr ein 29-jähriger Mann mit seiner Limousine. Offenbar durch das Zivilfahrzeug „herausgefordert“, ließ der Mann seine Antriebsräder im Stand mehrere Sekunden lang zu einem „Burnout“ durchdrehen. Währenddessen suchte er Blickkontakt zu den Beamten in zivil nebenan. Die Streifenbesatzung unterzog den Mann anschließend einer Kontrolle, dabei stellten die Beamten nach kurzer Befragung recht schnell Alkoholgeruch fest.



Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Die Polizisten ordneten daraufhin eine Blutentnahme an und stellten seinen Führerschein sicher. Zudem leiteten sie ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Die Kosten für die zudem begangene Ordnungswidrigkeit der qualmenden Reifen dürfte dabei weniger ins Gewicht fallen. (GPI Lindau)


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