„Streikaufruf für Privatbahnen wie BRB bleibt bestehen“

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Die Deutsche Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben sich auf einen Vergleich geeinigt, wodurch der geplante 50-stündige Bahnstreik vermieden wurde. Dennoch müssen Zugreisende im Allgäu mit Streiks bei Privatbahnen wie der Bayerischen Regiobahn (BRB) rechnen. Der Streikaufruf der EVG gilt weiterhin und voraussichtlich wird es ab 19:00 Uhr heute zu Beeinträchtigungen kommen. Es wird erwartet, dass von Sonntag- bis Dienstagabend kein Zugverkehr auf den fünf Netzen der BRB stattfinden wird. Ein Ausweichen auf Schienenersatzverkehr mit Bussen ist nicht möglich, da viele regionale Busunternehmen Tochtergesellschaften der DB sind und voraussichtlich im Streik sind.

Sonntag, 14. Mai 2023

Der 50-stündige Bahnstreik bei der deutschen Bahn ist abgewendet worden. Die DB und die Eisenbahn und Verkehrsgewerkschaft (kurz EVG) haben einem Vergleich zugestimmt. Aber dennoch müssen Zugreisende im Allgäu ab heute Abend mit Streiks rechnen. Wie die bayerische Regiobahn nun mitteilt, gilt der Streikaufruf der EVG weiterhin für Privatbahnen wie die BRB. Demnach werde es voraussichtlich heute Abend ab 19 Uhr zu ersten Beeinträchtigungen kommen.



Es wird laut der bayerischen Regiobahn aller Voraussicht nach von Sonntag- bis Dienstagabend in den fünf Netzen der BRB kein Zugverkehr stattfinden können. Auch ein Ausweichen auf Schienenersatzverkehr mit Bussen ist nicht möglich, viele regionale Busunternehmen sind Tochtergesellschaften der DB und befinden sich deshalb voraussichtlich ebenfalls im Streik. Wie an den beiden vorausgegangenen Streiktagen ist wieder davon auszugehen, dass das Personal der DB, das für Infrastruktur und Bahnbetrieb unerlässlich ist, streiken wird. Damit eine möglichst reibungslose Wiederaufnahme des Zugverkehrs am Mittwochmorgen erfolgen kann, müssen die Fahrzeuge der BRB teilweise schon vor dem offiziellen Streikbeginn am Sonntagabend um 22 Uhr in die Abstellungen, von denen aus sie am Mittwochmorgen den Regelbetrieb wieder aufnehmen.


Die ersten Fahrzeuge werden deshalb schon nach 19 Uhr aus dem regulären Betrieb genommen.




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