Über 3.100 junge Menschen beginnen Ausbildung im Allgäu

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Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr im Allgäu mit insgesamt 3.108 neuen Auszubildenden. Die Zahl der Neuverträge liegt damit um 5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dies ist ein gutes Zeichen, da die Unternehmen trotz Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Wirtschaftskrisen aktiv gegensteuern. Besonders im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Bankensektor und der Industrie gibt es einen deutlichen Zuwachs an Auszubildenden. Allerdings wird es für Unternehmen immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen. Der demographische Wandel und sinkende Schülerzahlen führen dazu, dass nicht jedes Unternehmen ausreichend Bewerber findet. Es gibt noch etwa 1.000 unbesetzte Ausbildungsstellen in Bayerisch-Schwaben.

Dienstag, 29. August 2023

Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. 7.409 junge Menschen starten an diesem Tag eine Berufsausbildung bei einem bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen. Allein im Allgäu beginnen 3.108 junge Menschen ihre Ausbildung.




Am 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. 7.409 junge Menschen starten an diesem Tag eine Berufsausbildung bei einem bayerisch-schwäbischen Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen. Die Zahl der Neuverträge um 2,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (7.237). „Diese hohe Zahl ist ein wichtiges Signal. Sie zeigt, dass sich die Unternehmen trotz aller Herausforderungen aktiv gegen den Fachkräftemangel stemmen“, sagt Wolfgang Haschner, Leiter des Geschäftsbereichs Berufliche Bildung in der IHK Schwaben. Allein im Allgäu beginnen 3.108 junge Menschen ihre Ausbildung.


Damit liegt auch im Allgäu die Zahl der Neuverträge mit 5 Prozent oberhalb des Vorjahresniveaus. 2022 waren zum gleichen Zeitpunkt 2.961 Neuverträge eingegangen. Haschner geht davon aus, dass die Zahl in den kommenden Wochen weiter steigen wird. „Bereits in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass der Ausbildungsmarkt spät in Schwung kommt und weit über den offiziellen Ausbildungsstart hinaus noch Verträge geschlossen werden“, sagt Haschner. Ein Plus von 5 Prozent zum jetzigen Zeitpunkt ist für das Allgäu aber eine sehr gute Zwischenbilanz. Denn viele Unternehmen kämpfen derzeit mit großen Herausforderungen – von der Energiekrise über den Ukraine-Krieg bis hin zu Inflation und Lieferengpässen. „Die Ausbildung junger Menschen hat für unsere Betriebe einen hohen Stellenwert“, so Haschner.


In diesen Branchen gibt es deutlich mehr Auszubildende


Die Zahl der Ausbildungsverträge ist schwabenweit über fast alle Branchen hinweg angestiegen. Das Hotel- und Gaststättengewerbe verzeichnet nach einem kurzen Einbruch während der Corona-Krise erneut einen extremen Zuwachs (+26,1 Prozent). Auch der Banken-Sektor legt bei der Zahl der Ausbildungsverträge kräftig zu (+31,6 Prozent). Und auch in der Industrie haben etliche Betriebe ihr Ausbildungsangebote nochmals ausgeweitet, um dem Fachkräftemangel so zu begegnen. Es gibt 6,7 Prozent mehr neue Auszubildenden in diesem Bereich.


Für die Unternehmen wird es allerdings zunehmend schwieriger, offene Stellen zu besetzen. Der demographische Wandel und die damit verbundenen sinkenden Schülerzahlen schlagen auf dem Ausbildungsmarkt voll durch. „Wer heute gute Auszubildende finden will, muss um sie werben. Ohne aktives Azubimarketing geht es nicht mehr“, sagt Haschner. Die Folge: Nicht jedes Unternehmen findet ausreichend Bewerber. Nach wie vor sind Stellen offen. Nach Schätzungen des BIHK kommen auf jeden noch unversorgten Bewerber in Bayern 2,5 offene Ausbildungsstellen. Dieser Trend ist auch im Allgäu zu spüren. „Viele Unternehmen suchen auch jetzt noch Auszubildende“, berichtet Haschner. Vor allem im Bereich Lager und Logistik, aber auch in der Gastronomie und Hotellerie sowie in der Industrie. „Spätstarter haben nach wie vor eine Chance auf einen Ausbildungsplatz“, so der IHK-Experte. „Noch immer sind bei den Unternehmen in Bayerisch-Schwaben knapp 1.000 Ausbildungsstellen unbesetzt.“




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