Vereine zeigen Solidarität in der Flüchtlingsunterbringung im Ostallgäu

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Am 4. Dezember 2023 bekräftigte der Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags im Ostallgäu seine Unterstützung für das Landratsamt in Bezug auf die Flüchtlingsunterbringung. In einer Besprechung mit den Bürgermeistern betonte der Kreisverbands-Vorsitzende Armin Holderried die Notwendigkeit, diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen. Der Kreisausschuss des Ostallgäus setzte ebenfalls ein klares Zeichen der Solidarität. Der Kreisverband unterstützt die Pläne des Landkreises, Flüchtlingsunterkünfte auf eigenen Grundstücken zu errichten. Es wurde gefordert, dass auch andere öffentliche Institutionen wie Bund, Länder und Kirchen Immobilien für diesen Zweck bereitstellen. Das Landratsamt und die Gemeinden betonen den engen Schulterschluss, um gemeinsam Lösungen zu finden.
Montag, 4. Dezember 2023

Der Kreisverband des Bayerischen Gemeindetags im Ostallgäu bekräftigt seine Unterstützung für das Landratsamt in Bezug auf die Herausforderungen der Flüchtlingsunterbringung. In einer Besprechung mit den Bürgermeistern der Region betonte der Kreisverbands-Vorsitzende Armin Holderried die Notwendigkeit, diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen. Der Kreisausschuss des Ostallgäus setzte in seiner Freitagssitzung ebenfalls ein klares Zeichen der Solidarität.

Der Kreisverband unterstützt die Pläne des Landkreises, auf eigenen Grundstücken, wie beispielsweise in Westendorf, Flüchtlingsunterkünfte zu errichten, voll und ganz, so Holderried. Dies sende ein „sehr deutliches Signal für Solidarität“ sowohl innerhalb der Gemeinden als auch mit dem Landratsamt. Das erklärte Ziel sei eine gerechte Verteilung der Verantwortung zwischen den einzelnen Gemeinden. „Wir Kommunen müssen Solidarität zeigen, sonst wird diese Aufgabe nicht gelingen. Da müssen wir noch besser werden und eine gleichmäßigere Verteilung anstreben“, betonte Holderried.

Die Unterbringung von schutzsuchenden Menschen ist eine vom Staat auf die Landratsämter übertragene Aufgabe. Der Ostallgäuer Kreisausschuss hat daher beschlossen, dem Landratsamt geeignete Grundstücke für die Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung zu stellen. Zudem wurde gefordert, dass auch andere öffentliche Institutionen wie Bund, Länder und Kirchen Immobilien für diesen Zweck bereitstellen.

Das Landratsamt ist seit Monaten auf der Suche nach Flüchtlingsunterkünften. Aufgrund fehlender Angebote müssen nun Notunterkünfte in Betrieb genommen werden. Die Entscheidungen des Gemeindetags und des Kreisausschusses werden als enger Schulterschluss zwischen Landratsamt und Gemeinden betont, um gemeinsam Lösungen zu finden, wie Landrätin Maria Rita Zinnecker unterstreicht.

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