Vorbereitungen für den Christbaumverkauf im Allgäu: ein Einblick

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Die Vorbereitungen für den Christbaumverkauf im Allgäu laufen langsam an. Laut Roman Prestele, dem Geschäftsführer der Forst-Betriebsgemeinschaft Oberallgäu, beginnt das Schlagen der Bäume voraussichtlich Ende November. Die Preise für einheimische Christbäume sollen etwas steigen, jedoch moderat. Prestele erwartet eine steigende Nachfrage nach regionalen Bäumen, da die Leute zunehmend Wert auf kurze Transportwege und Nachhaltigkeit legen. Im Allgäu gibt es jedoch genügend Waldfläche, um den Bedarf zu decken. Der Wald wird regelmäßig gepflegt und im Zuge dessen auch Christbäume genutzt. Die Weihnachtsbeleuchtung wird teilweise schon angebracht.
Es sind noch etwa zwei Monate bis Weihnachten, und die Vorzeichen werden immer deutlicher. Schon nach den Sommerferien gab es Lebkuchen, und in einigen Orten im Allgäu beginnt man bereits mit der Montage der Weihnachtsbeleuchtung.

Auch die Vorbereitungen für den Kauf der Christbäume laufen langsam an, und in diesem Jahr sollen sie etwas teurer werden. Wir haben Roman Prestele, den Geschäftsführer der Forst-Betriebsgemeinschaft Oberallgäu, befragt.

„Herr Prestele, wann werden die Bäume geschlagen? Geht es bald los?“

Roman Prestele: „Ich bin mir nicht sicher, wann die Weihnachtsbäume verkauft werden. Normalerweise beginnt das Ende November. Dann werden die Bäume geschlagen und bei uns geerntet, irgendwann Ende November oder Anfang Dezember.“

„Kann man schon etwas dazu sagen? Müssen wir in diesem Jahr tatsächlich mit höheren Preisen, auch bei einheimischen Bäumen, rechnen?“

Roman Prestele: „Ja, die einheimischen Christbäume aus dem Wald werden natürlich etwas teurer, da auch alles andere teurer wird, wie zum Beispiel Benzin. Aber der Preisanstieg wird sich sehr moderat darstellen.“

„Wann geht es bei Ihnen dann so richtig los? Und was erwarten Sie von diesem Jahr? Steigt die Nachfrage nach einheimischen Bäumen?“

Roman Prestele: „Traditionell haben wir Anfang Dezember regionale Christbaumverkäufe in Orten wie Fischen und Oberstdorf. Da fragen auch schon vorher einige nach. In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach regionalen Christbäumen tendenziell gestiegen. Ich denke, dass sie dieses Jahr weiter steigen wird. Die Leute entwickeln ein gewisses Bewusstsein. Regionale Christbäume sind die beste Wahl. Die Transportwege sind kurz, und das hilft auch bei der Waldpflege. Der Wald wird nicht zerstört, sondern es ist eine normale Maßnahme im Rahmen der Pflege. Dabei fallen praktischerweise auch Christbäume an.“

„Müssen wir befürchten, dass uns die Bäume im Allgäu irgendwann ausgehen?“

Roman Prestele: „Nein, wir haben hier im Wald noch genügend Bäume. Der Wald im Oberallgäu entwickelt sich gut. Wir leben mit dem Klimawandel und den damit verbundenen Risiken für den Wald. Daher müssen wir den Wald pflegen, um ihn für die Zukunft fit zu machen. Im Zuge dieser Pflege fallen auch Christbäume an, die genutzt werden können.“

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