zeichen Erhöhung der Mehrwertsteuer: Beeinflusst die Preise für Gäste?

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Die Gastronomiebranche im Allgäu steht aufgrund der erhöhten Mehrwertsteuer vor steigenden Kosten, die zu höheren Preisen in Cafés und Restaurants führen könnten. Bisher konnten die Betriebe einen Teil der Kostensteigerungen durch den reduzierten Mehrwertsteuersatz auf Speisen abfedern. Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 01.01.2024 gibt es jedoch keine Reserven mehr, sodass die Branche über höhere Preise nachdenken muss. Laut Umfragen des Verbandes könnten die Preise für eine Tasse Cappuccino um ca. 18% steigen. Die Gastronomen versuchen, ihre Mietkosten einzufrieren, um die finanzielle Belastung zu verringern. Die kommenden Monate werden entscheidend für Preisanpassungen und das Verbraucherverhalten sein.
Dienstag, 17. Oktober 2023

Durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 01.01.2024 stehen Cafés und Restaurants vor steigenden Kosten, die zu höheren Preisen führen könnten.

Armin Hollweck, der Kreisvorsitzende des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands Oberallgäu, erklärt, dass die Betriebe bisher einen Teil der Kostensteigerungen bei Energie, Lebensmitteln und Personal durch den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% auf Speisen kompensieren konnten. Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1.1.2024 würden diese Reserven jedoch wegfallen. Die Branche müsste dann über höhere Preise nachdenken und diese 1 zu 1 an die Gäste weitergeben.

Ein Beispiel dafür ist eine Tasse Cappuccino. Laut Umfragen des Verbands würden die Preise um etwa 18% steigen, wenn die Reduzierung der Mehrwertsteuer nicht mehr gelten sollte. Das bedeutet, dass man nach der Erhöhung 3,60€ anstelle von 3€ für einen Cappuccino zahlen müsste.

Ab dem 01.01.2024 tritt ein neues Gesetz zur Mehrwertsteuer in Kraft. Hollweck betont, dass die Politik die Entfristung der Mehrwertsteuer auf Speisen fordert, wie es auch von Bundeskanzler Olaf Scholz und FDP-Mitglied Herr Lindner zugesichert wurde. Es sei wichtig, dass getätigte Äußerungen auch eingehalten werden.

Die Gastronomen versuchen ihre Mietkosten einzufrieren, um die finanzielle Belastung zu verringern. Gleichzeitig stellen sie fest, dass die Konsumbereitschaft im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie abgenommen hat, insbesondere bei Desserts und Vorspeisen werden weniger Bestellungen aufgegeben.

Die aktuelle Situation in der Gastronomiebranche wirft Fragen über die Balance zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und dem Budget der Gäste auf. Die kommenden Monate könnten für Gastronomiebetriebe und ihre Kunden eine entscheidende Phase in Bezug auf Preisanpassungen und Verbraucherverhalten darstellen.

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