Zwei neue Bahnhaltepunkte im Allgäu geplant

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Der Freistaat Bayern plant den Bau von zwei neuen Bahnhaltepunkten entlang der Bahnstrecke Kempten-Kaufbeuren im Allgäu. Nach einer Nutzen-Kosten-Untersuchung wurden der Haltepunkt Aitrang und der Haltepunkt Kempten-Ludwigshöhe als volkswirtschaftlich sinnvoll eingestuft. Die Planungen sollen zeitnah beginnen und der Haltepunkt Aitrang könnte bereits mit den aktuellen Fahrzeugen bedient werden. Die Bedienung des Haltepunkts Kempten-Ludwigshöhe wird voraussichtlich ab 2032 mit dem neuen Neigtechnik-Fahrzeug möglich sein. Die Finanzierung erfolgt durch Bundesfördermittel. Die Schaffung der neuen Haltepunkte verbessert die Anbindung und Mobilität im Allgäu und wurde positiv aufgenommen. Frühere Versuche waren an fehlenden Nutzen-Kosten-Verhältnissen und der Nutzung von Dieselfahrzeugen gescheitert.

Freitag, 6. Oktober 2023

Der Freistaat Bayern plant die Errichtung von zwei neuen Bahnhaltepunkten entlang der Bahnstrecke Kempten – Kaufbeuren im Allgäu.




Nach einer Nutzen-Kosten-Untersuchung durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) wurde festgestellt, dass sowohl der Haltepunkt Aitrang als auch der Haltepunkt Kempten-Ludwigshöhe volkswirtschaftlich sinnvoll sind. Daher möchte der Freistaat die Deutsche Bahn mit den Planungen beauftragen. Dieser Schritt soll die Attraktivität des Bahnangebots in der Region weiter steigern und ist das Ergebnis des Einsatzes von Neigetechnik-Fahrzeugen auf der Regionalexpress-Linie 79 von Kempten über Kaufbeuren nach Buchloe.


Die Planungen für den Haltepunkt Aitrang sollen zeitnah beginnen, und dieser Haltepunkt könnte bereits mit den aktuellen Fahrzeugen bedient werden. Die Bedienung von Kempten-Ludwigshöhe wird voraussichtlich ab 2032 mit dem Einsatz des neuen Neigetechnik-Fahrzeugs möglich sein. Ab Dezember 2029 sollen schrittweise klimafreundliche und barrierefreie Neufahrzeuge mit Neigetechnik die alten Dieselfahrzeuge ersetzen.


Die Haltepunkte werden vom Freistaat Bayern mit Bundesfördermitteln aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) finanziert. Voraussetzung für die Förderung ist eine fertige Planung sowie der Nachweis des volkswirtschaftlichen Nutzens.


Die Schaffung der neuen Haltepunkte ist ein großer Schritt in Richtung einer verbesserten Anbindung und Mobilität im Allgäu. Dies wurde von Vertretern aus der Region, darunter Stefan Bosse, Vorsitzender des Regionalen Planungsverbands Allgäu, und Maria Rita Zinnecker, Landrätin des Landkreises Ostallgäu, sowie Thomas Kiechle, Oberbürgermeister von Kempten, positiv aufgenommen.


Die bisherigen Versuche zur Einrichtung zusätzlicher Halte zwischen Kempten und Kaufbeuren waren an fehlenden auskömmlichen Nutzen-Kosten-Verhältnissen und der Nutzung von Dieselfahrzeugen gescheitert.


 




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