Trommelwirbel für den Allgäuer Weltrekord! | AllgäuHIT

Trommelwirbel für den Weltrekord im Allgäu!

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Der Allgäuer Profi-Schlagzeuger Martin Klee wird ab dem 16. Juni 2023 einen Weltrekord-Versuch wagen. Dabei spielt er sieben Tage und sieben Nächte pausenlos Schlagzeug, der bisherige Weltrekord liegt bei „nur“ 134 Stunden. Der Versuch findet mobil im ganzen Allgäu statt und wird rund um die Uhr in einem Livestream übertragen. Martin möchte mit dem Weltrekord auf die Bedeutung des Puls, Rhythmus und des damit verbundenen Lebens aufmerksam machen und unterstützt damit gemeinnützige Organisationen im Allgäu. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Martin ist ein waschechter Allgäuer und hat bereits 2015 einen Weltrekord aufgestellt.

Der Countdown läuft, in einem Monat geht es los – das krasseste Event des Jahres und etwas, das die Welt noch nie gesehen hat: Denn hier bei uns im Allgäu wird es ab dem 16.06.2023 einen Weltrekord-Versuch geben – und zwar am Schlagzeug!



Der Allgäuer Profi-Schlagzeuger Martin Klee wagt sich ab dem 16. Juni 2023 an die bis heute noch nie geschaffte Aufgabe, 7 Tage und 7 Nächte lang pausenlos Schlagzeug zu spielen. Der bisherige Weltrekord, den er dabei schlagen will, liegt dabei bei „nur“ 134 Stunden, also 5,58 Tagen. Präsentiert wird der Weltrekord von Radio AllgäuKompass. Wir werden euch auch während des Events ständig mit Informationen und weiterem versorgen!


Die Rahmenbedingungen:


Woran sich Martin herantraut, klingt auf den ersten Blick eigentlich kaum machbar. 7 Tage und 7 Nächste soll er quasi durchgehend spielen. Für jede geschaffte Stunde werden ihm 5 Minuten Pause gutgeschrieben, die er sich auch aufsparen kann. Ansonsten heißt es einfach: nicht aufhören zu spielen. Überwacht wird der Rekordversuch natürlich auch von offizieller Seite der Guinness World Records.


Und als ob das nicht schon reichen würde, spielt Martin nicht nur an einem Ort, sondern ist mobil im ganzen Allgäu unterwegs. Dadurch wird der ganze Versuch zum Mega-Event, das ihr an verschiedenen Orten mitverfolgen könnt. Spektakuläre Auftritte wie im Skyline-Park, auf dem Riesenrad und auf der Skisprungschanze werden gleich zu Beginn Teil des Programms sein. Ganz zur Freude von Martin, denn “da kann ich mir sicher sein, dass ich das noch mitbekomme”, meint er, “bei den späteren Sachen kann ich mir da schon nicht mehr so sicher sein”.


Darüber hinaus wird der ganze Weltrekord-Versuch in einem Livestream 24/7 übertragen – ihr könnt also rund um die Uhr dabei sein. Auch wie Martin im Livestream mit Schlagzeugspielern vom anderen Ende der Welt zusammenspielen wird – es soll ihm ja schließlich nicht langweilig werden.


Warum macht er das?


Auf die nicht ganz unberechtigte Frage, warum er sich diesem riesigen Projekt stellt, meint Martin, dass er endlich mal wieder ungestört das machen wolle, was er liebt – denn Schlagzeugspielen kommt, wenn man das beruflich macht, laut ihm eindeutig zu kurz. “Es ist die perfekte Ausrede, warum ich in der Zeit nicht an mein Handy gehen muss”, meint er mit einem Lächeln im Gesicht. Etwas ernster legt er nach: “Das war zumindest der Ursprungs-Gedanke, aber das geht natürlich nun alles viel tiefer”.


Denn er wollte schon als kleiner Junge seine Umwelt zum Leben erwecken, wollte der Herzschlag sein, der Puls – daran hat sich bis heute nichts geändert. Ganz im Gegenteil. Das Bewusstsein über Puls, Rhythmus und das damit verbundene Leben lässt Ihn bis heute nicht los. Darauf will er die Menschen aufmerksam machen, auch mit seinem Weltrekord-Versuch. Auch soll die Gelegenheit eines solchen Groß-Events genutzt werden, um etwas Gutes zu tun – und gemeinnützige Organisationen im Allgäu zu unterstützen.


Die Vorbereitungen:


Auch wenn der eigentliche Weltrekord erst in einem Monat startet, laufen die Vorbereitungen bei Martin schon auf Hochtouren. “Ich bereite mich tatsächlich extrem stark darauf vor”, sagt er. So hat er zum Beispiel einen Mental-Trainer, der ihn mental auf die anspruchsvolle Woche vorbereiten soll. Der sei auch laut Martin besonders wichtig, da das Durchhalten des Weltrekord-Versuchs “zu 95 Prozent Kopfsache sein wird”.


Daneben hat er aber auch einen Fitness-Coach, um körperlich bestmöglich auf die Anstrengungen vorbereitet zu sein. Und dann arbeitet sein Team mit dem Schlaflabor Kempten MVZ zusammen, um Martins Schlaf zu überwachen und zu überprüfen. Darüber hinaus sind aber noch zahlreiche weitere Experten involviert, die mit ihm zusammen eine bestmögliche Vorbereitung für den Weltrekord-Versuch zu erarbeiten.


Aber wer ist eigentlich dieser Schlagzeuger, der sich an diese Mammut-Aufgabe herantraut?


Ein waschechter Allgäuer: Martin wurde Mitte der 80er Jahre im Allgäu geboren und ist dort auch aufgewachsen. Bereits mit fünf Jahren begann er mit dem Schlagzeugspielen. Bald darauf landete er in den Händen der Allgäuer Schlagzeuger-Legende Max Kinker. Danach folgte ein Studium mit Stipendium am MI in Los Angeles, an der Popakademie Muc, mehrere nationale wie internationale Awards mit Top-10 Platzierungen in den Charts. Mit Berühmtheiten wie Usher hat er schon zusammengearbeitet und bei Fernsehproduktionen wie “The Voice of China” mitgewirkt. 2015 stellte er bereits einen Weltrekord auf, und zwar mit 24-stündiger Drumroll. Der nächste Weltrekord soll aber alles Bisherige toppen.



Der „Allgäu Kompass“ ist eine umfassende und informative Publikation, die sich auf die Region Allgäu in Deutschland konzentriert. Als Autor des „Allgäu Kompass“ ist es meine Aufgabe, den Lesern aktuelle und relevante Neuigkeiten aus dem Allgäu zu liefern.

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